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Aber immer wenn mir etwas einf„llt wie ich mehr von dieser
Liebe in mein Leben integrieren kann, dann entscheide ich
mich, das auch zu tun.
Und jedesmal bleibt etwas was vorher zu meinem Leben geh”rt
hat hinter mir zurck und ich tue es nicht wieder und ich
bin glcklich darber, denn es wurde durch etwas Sch”neres
ersetzt.
Ein Beispiel habe ich in einer anderen Mail schon erw„hnt.
Lange Zeit war ich oft Krieger, Amazone, Leibw„chter. Ein
sehr guter K„mpfer lernt, die Absichten seines Gegners zu
erspren - als Kampftechnik - und dadurch seine Gegner zu
lieben. Und irgendwann traf ich dann zum erstenmal die
Entscheidung, daž ich lieber im Kampf sterben, als einen
anderen t”ten wollte. Ich meine - den anderen nicht verletzen wollen ist im Kampf eben oft eine Entscheidung fr den eigenen Tod. Ich habe das nie bereuht, weil ich vorher wužte, wofr ich mich entschieden hatte und weil es mir den Preis wert war - aber ich h„tte nie damit gerechnet, daž diese Haltung irgendwann mal in mir die Macht entfalten wrde, andere Menschen so sehr ans Herz zu rhren, daž sie von der Gewalt ganz ablassen, wenn sie mir begegnen. Wenn man sich fr Angst oder Haž entscheidet, dann scheint man oft viel zu bekommen, doch man verliert es immer schon nach kurzer Zeit und verliert noch etwas dazu, wo man nicht damit gerechnet h„tte es zu verlieren. Wenn man sich fr die Liebe entscheidet, dann scheint man oft zuerst einen hohen Preis zu bezahlen - doch man bekommt mehr dafr, als man je h„tte ahnen k”nnen.
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, Internetseite: http://www.kersti.de/, E-Mail an Kersti_@gmx.de