erste Version: 9/2019
letzte Bearbeitung: 9/2019

Das Sternenreich der Zuchtmenschen: Gruselige Experimente

F1422.

"Sie wurden absichtlich ermordet." antwortete er mir und erklärte mir, wie sie das technisch gemacht hatten, während ich entsetzt war, daß mir das hatte entgehen können

Vorgeschichte: F2292. Jack: Ich erzählte Jender diesmal von meinem Ausflug in das Mutterschiff der Galaktischen Konföderation

Der Graue erzählt:
In den folgenden Gesprächen redeten wir oft über das, was mir an der augenblicklichen Entwicklung der Erde Sorgen machte. Meine eigene Heimat ist eine vorauslaufende Parallelwelt der Erde1., auf der ungefähr in der jetzigen Zeit die Dinge geschaffen wurden, die dazu geführt haben, daß letztlich wir gezüchtet wurden. Wie die Erde wurden wir von mehreren Gruppen Außerirdischer bedroht, die uns beherrschen wollten. Damals hatten unsere Vorfahren begonnen, Menschen mit technischen Geräten zu verbinden, um sich dieser Feinde irgendwie erwehren zu können.

Zunächst waren das die ersten primitiven Gehirnschiffe. Die Gründung der Zuchtstation kam etwas später, nämlich als sie begonnen hatten, Menschen Drähte ins Nervensystem einzupflanzen, damit sie sich in die Schiffssysteme einklinken können, um bei Reparaturen der Elektronik jederzeit sehen zu können, wo genau die Stelle ist, wo etwas nicht funktioniert. Die betreffenden Mechaniker schafften die Arbeit von fünf anderen Elektronikspezialisten lebten aber nur wenige Jahre, bevor sie von den Drähten vergiftet wurden und grausam starben. Da natürlich niemand diese Art Elektroniker werden wollte und nicht genug Leute in so verzweifelte Situationen kamen, daß man sie zwingen konnte, es über sich ergehen zu lassen, hat man angefangen, Menschen für diese Aufgaben zu züchten. Als die anfängliche und schlimmste Phase der Forschung durch war, hieß das, daß man nach der Operation gerade mal zwanzig Jahre zu leben hatte und dann nach einem Jahr grausamer Schmerzen gestorben ist. Die anderen Menschen fanden das dann so in Ordnung, indem sie uns wie Menschen zweiter Klasse behandelten und sich einfach nicht davon betroffen fühlten. Wir haben ständig auf Forschung zur Verbesserung der Technik gedrängt, weil nun wirklich niemand vorzeitig sterben will. Es hatte lange gedauert, bis es uns gelungen war, ein Material zu finden, das man länger als zwanzig Jahre überleben kann. Das hatte unter anderem damit zu tun, daß sie jedes andere Forschungsvorhaben wichtiger zu finden schienen und wir uns deshalb ständig Tricks ausdenken mußten, um für unsere Forschung Mittel abzweigen zu können.

Und jetzt war die Erde dabei denselben Weg zu gehen und ich konnte nichts dagegen tun. Nun ja, wenig. Ich hatte dafür gesorgt, daß sie gleich das richtige Material verwenden, damit die Menschen, mit denen sie experimentieren nicht so extrem leiden müssen, aber sie hörten viel zu wenig auf unsere Ratschläge und es schien ihnen gleichgütig zu sein, daß so viele Menschen unnötigerweise an ihren Experimenten sterben.

Dann war dieses Mitglied der Widerstandsguppe gekommen und noch bevor er selber wieder richtig auf den Beinen war, hatte er dafür gesorgt, daß die meisten neu operierten Patienten überlebten. Ich fragte ihn, wie er das geschafft hatte.
"Sie wurden absichtlich ermordet." antwortete er mir und erklärte mir, wie sie das technisch gemacht hatten, während ich entsetzt war, daß mir das hatte entgehen können. In der darauffolgenden Unterhaltung setzte er mir auseinander, daß es nicht etwa eine irdische Widerstandsgruppe gab, der es gelungen war, etwas vor uns geheim zu halten, sondern mehrere, die auch noch miteinander verfeindet waren, weil jede von ihnen nicht das vollständige Problem erkannt hatte. Das war mir natürlich im Prinzip bekannt, weil unsere Herren sie ja absichtlich gegeneinander ausspielten, aber er nannte mir Einzelheiten, von denen ich noch nicht gehört hatte. Außerdem waren einige von ihnen erfolgreicher, als mir bisher bekannt gewesen war. Es gab aber nur eine, die von unseren Herren als echtes Problem gesehen wurde und die wir als echte Hoffnung sahen, weil nur eine sich konsequent dem gegeneinander Ausspielen entzog und tatsächlich von überall Verbündete rekrutieren konnte. Seinem Verhalten nach mußte er zu dieser Widerstandsgruppe gehören. Da war ich mir sicher.

Er erzählte mir, daß er, seit er mich kennengelernt hatte, Alpträume hatte, in denen er von Außerirdischen verschiedener Kulturen gefoltert wurde, um seinen Willen zu brechen. Ich bestätigte ihm, daß das tatsächlich so gemacht wurde. Er hatte also tatsächlich diesen Zugang zu ihrer geheimen Datenbank. Dann merkte ich, wie jemand auf die in meinem Körper eingepflanzte Elektronik zugriff, um uns zu überwachen. Ich signalisierte ihm, daß wir nicht offen reden konnten, wie wir das untereinander tun und er reagierte, indem er auf harmlose Themen auswich, was wieder bestätigte, daß er zu dieser Widerstandsorganisation gehören mußte, denn nur mein ermorderter Freund konnte ihnen dieses Signal mitgeteilt haben.

Kersti

Fortsetzung:
F1426. Jack: Die Grauen verbrachten viel Zeit bei ihren Hybridkindern, weil sie der Ansicht waren, daß sich niemand genug um sie kümmerte

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben
  1. Dies ist eine der Stellen aus denen ich nicht schlau werde. An anderer Stelle wurde die Kultur, aus der Jender LZB99-950-41 stammt mit Markab im Sternbild Pegasus in Verbindung gebacht. Als ich meine Süßen da drüben gefragt habe, was von beidem stimmt, meinten sie, beides wäre richtig. Ich kriege das aber nicht überein.

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI35. Kersti: Inhalt: Der von den Nazis unterwanderte Geheimdienst

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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