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letzte Überarbeitung: 11/2019
letzte Bearbeitung: 1/2021

VA83.

Einführung in die Mikroskopie

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Übergeordneter Artikel:
Dieser Text:
VA83.1 Kersti: Einführung: Aids: manchmal liest man auch seltsame Behauptungen...
VA83.1.1 Kersti: Einleitung
VA83.1.2 Kersti: Paßt der Aids-Virus durch die Poren im Kondom?
VA83.1.3 Kersti: Gibt es Photos von Aids-Viren?
VA83.2 Kersti: Auflösungsgrenzen verschiedener Mikroskoptypen
VA83.3 Kersti: Lichtmikroskopie
VA83.3.1 Kersti: Einführung: Lichtmikroskopie
VA83.3.2 Kersti: Beleuchtungstechniken
VA83.3.2.1 Kersti: Durchlichtmikroskopie
VA83.3.2.2 Kersti: Dunkelfeldmikroskopie
VA83.3.2.5 Kersti: Konfokalmikroskopie
VA83.3.3 Kersti: Färbungen im Durchlichtmikroskop
VA83.3.3.1 Kersti: Hämatoxylin-Eosin-Färbung
VA83.3.3.2 Kersti: Gram Färbung
VA83.3.3.3 Kersti: Antikörperfärbung, Immunfärbung oder Immunmarkierung
VA83.3.4 Kersti: Flurenzmikroskopie mit Techniken, um gezielt das Gesuchte anzufärben
VA83.3.4.1 Kersti: Das Grün Fluoreszierende Protein (GFP) - Auslöser einer Revolution in der Fluoreszensmikroskopie
VA83.3.4.2 Kersti: Gentechnisch ins Zielprotein eingebaute Fluoreszensfarbstoffe
VA83.3.4.3 Kersti: Strukturspezifische Fluoreszensfärbungen
VA83.3.5 Kersti: Auflösungsgrenze verschieben, indem man anderes Licht nimmt
VA83.3.5.1 Kersti: Kurzwellige Rönthgenstrahlung und die Tücken der Konstruktion eines Rönthgenmikroskops
VA83.3.5.2 Kersti: Kristallstrukturanalyse mittels Röntgenstrukturanalyse (Röntgenkristallographie)
VA83.4 Kersti: Elektronenmikroskop
VA83.4.1 Kersti: Transmissionselektronenmikroskop
VA83.4.2 Kersti: Rasterelektronenmikroskop
VA83. Kersti: Quellen

 
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1. Einführung: Aids: manchmal liest man auch seltsame Behauptungen...

1.1 Einleitung: Der Unterschied zwischen einem Laien und einem Fachmann

Kritik an der schulmedizinischen Lehrmeinung wird zu einem erheblichen Teil von medzinischen Laien geübt, die sich zwar oft sehr umfassende Informationen zusammengetragen haben und dabei einige finden, die ein schulmedizinisch geprägter Kritiker wegen seiner anderen (aber durchaus auch sinnvollen) Suchstrategie nie gefunden hätte - andererseits treten oft Irrtümer und Mißverständnisse auf, auf die ein Fachmann nie gekommen wäre, weil er es besser weiß. Beispiele für diese Irrtümer, möchte ich deshalb hier richtigstellen.

 
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1.2 Paßt der Aids-Virus durch die Poren im Kondom?

Irgendwann einmal las ich, daß ein Kondom keinen Schutz vor Aids bieten könne, da die Viren wesentlich kleiner wären, als die Poren im Kondom. Damals erschien mir das denkbar. Inzwischen frage ich mich ernsthaft, wie es passieren konnte, daß über ein Jahr brauchte, um darauf zu kommen, warum das so nicht stimmen kann.

Ich weiß nichts darüber, ob es im Kondom wirklich etwas gibt, was man zu recht als Poren bezeichnen könnte - was ich allerdings weiß, ist, daß man einen Kondom zu Not als Luftballon oder Wasserbombe mißbrauchen kann.

Bildquelle: 50.

Als Luftballon mißbrauchter Kondom - möglicherweise gab es deshalb ein Kind?

Luft und Wasser bestehen aus Molekülen die je aus nur 2 oder drei Atomen bestehen. Ein Aids-Virus besteht aus zwei einzelsträngigen identischen 9749 Basenpaare langen RNA-Bruchstücken, die zusammen in eine Eiweißhülle verpackt sind. Um diese Eiweißhülle herum ist Zytoplasma mit verschiedenen gelösten Eiweißen und dann noch einmal eine Membranhülle. - Alles in allem, ist der Viruspartikel im Durchmesser sicherlich tausend mal so groß wie ein Wassermolekül 1. S.1060ff - und wenn Wasser nicht durch einen Kondom hindurchgeht, dann tuts ein Virus sicher auch nicht.

Wenn also ein Kondom Löcher hat, durch die ein Virus durchkommt, dann weil er beschädigt ist.

Die EU gab dann auch als Antwort auf dieses Gerücht eine Presseerklärung heraus, daß Kondome bei sachgemäßem Gebrauch sicheren Schutz vor AIDS bieten.5. Dieser Aussage kann ich nicht so ganz zustimmen, denn so weit ich gehört habe, kommt es doch immer wieder mal vor, daß ein Kondom kaputt geht und ich glaube so etwas bezeichnet man eher als Pech als als unsachgemäßen Gebrauch.

Darstellung:

Schemazeichnung des Transportpartikels oder Virions vom Aidsvirus. Das konusförmige Kapsid der Viren enthält die Erbsubstanz des Virus in Form von RNA. Bei den Fortsätzen außen an der Hüllmembran handelt es sich um das Glycoprotein, mit dem der Virus an der Zellmembran andockt.3

 
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1.3 Gibt es Photos von Aids-Viren?

In dem Artikel "HIV -Realität oder Artefakt" von Autor: Stefan Lanka las ich "Kein Foto eines isolierten HIV-Partikels ist je veröffentlicht worden und das gleiche gilt für dessen Eiweiße und sein genetisches Material." Diese Aussage ist nicht widerlegbar, wurde in ihrer Bedeutung aber gründlich fehlinterpretiert und ich unterstelle Lanka, daß er diese Fehlinterpretation beabsichtigt hat, anders kann ich mir nicht erklären, was dieser irreführende Satz sonst in seinem AIDS-kritischen Artikel zu suchen hatte!52.

Warum es keine Photos von Aids-Viren gab, als Lanka seinen Artikel schrieb und warum er sich den Satz besser hätte sparen sollen:
Photographie kommt von altgriechisch φῶς phōs, im Genitiv φωτός photós ‚Licht‘ und γράφειν graphein ‚schreiben‘, ‚malen‘, ‚zeichnen‘, bedeutet also also „lichtmalen“. Sichtbares Licht hat eine Wellenlänge von ca. 400-800nm, die theoretische Auflösungsgrenze eine Lichtmikroskops liegt ungefähr in derselben Größenordnung, nämlich bei 200nm4. S.526. Viren haben Größen von etwa 30-200nm1. S.262f - Sie sind also kleiner als die Wellenlängen des sichtbaren Lichts. Gegenstände in der Größenordnung der Wellenlänge von sichtbarem Licht und kleiner lassen sich mit einem Lichtmikroskop nicht mehr richtig darstellen, da durch Interferenzen jedes Bild so sehr verzerrt würde, daß man nichts Sinnvolles mehr erkennen kann. Virenbilder sind deshalb nicht mit einem Lichtmikroskop hergestellt und deshalb auch keine echten Fotos im engeren Sinne, auch wenn man sie oft trotzdem so nennt.

Um dieses Auflösungsproblem zu umgehen, verwendet man meist verschiedene Elektronenmikroskope, die je nach Funktionsprinzip unterschiedliche höhere Auflösungen haben, daneben gibt es noch das Rasterkraftmikroskop, das im Extremfall sogar einzelne Atome darstellen kann. Ihre Bilder sind durchaus ebenso ernst zu nehmen, wie das Photo eines lichtmikroskopischen Bildes.

Seit 1996, also nachdem dieser Artikel von Lanka ursprünglich geschrieben wurde, wurden auch funktionierende Rönthgenmikroskope entwickelt, die aufgrund der geringeren Wellenlängen der Rönthgenstrahlung Auflösungen haben, die zur Darstellung von Viren geeignet sind47., 49..

Die Frage, ob es Elektronenmikroskopiche Bilder oder vergleichbar automatisierte Abbildungen vom Aids-Virus gibt, ist damit natürlich noch nicht beantwortet.

Prinzipiell gibt es einige Bilder - die gab es auch schon 1984/1985 - die als Photos des Aids-Virus beschrieben werden und vom Aussehen der Bilder her auch mit der Beschreibung des Virus übereinstimmen. - Also gibt es zuerst mal keinen Grund zu bezweifeln, daß es sich tatsächlich um ein Bild des Aids-Virus handelt.

Darstellung: Aidsviren
Transmissionselektronenmikroskopisches Bild der Transportpartikel oder Virionen vom Aidsvirus aus dem Jahr 1985. Das konusförmige Kapsid der Viren ist in unterschiedlicher räumlicher Ausrichtung zu sehen. Bei der näherungsweise runden Hülle handelt es sich um eine Membran ähnlich einer Zellmembran, daher kann sie sich verformen. 2.

Im selben Artikel hat Autor: Stefan Lanka einen Kasten eingefügt, in denm er sich über ein elektronenmikroskopisches Bild ausläßt. Beim ersten Lesen ca. 1998 hat mich dieser Abschnitt in meinen Zweifeln an AIDS-Bildern bestärkt, die durch die obige irreführende Aussage ausgelöst wurden. Beim heutigen (5. Januar 2021) lesen frage ich mich, was dieses haltlose Gefasel eigentlich soll. Durch die Bildagentur wurde jemand, der ein Bild lediglich eingefärbt hatte, als Fotograph bezeichnet, was Lanka unbedingt breit ausführen muß, er läßt sich über eine veraltete Bezeichnung der Krankheit aus und schreibt "Tatsächlich sind auf dem Photo lediglich Transportpartikel zu zu sehen, wie jeder Zellbiologie sie kennt". Diese Transportpartikel oder Virionen sind natürlich genau das, was sich der Laie unter einem Virus vorstellt, während er sich die in der Zelle aktive Variante des Virus schlecht vorstellen kann, da die Bestandteile des Virus recht weit über die Zelle verteilt sind und einfach nicht so griffig aussehen, wie ein Virion. Daß wir das Virion oder den Transportpartikel "Virus" bezeichnen ist ungefähr so als würde man den Samen einer Pflanze mit dem Namen für die gesamte Pflanze bezeichnen. Es ist nicht falsch, aber wir sehen doch die ausgewachsene Pflanze als die wesentliche Form einer Pflanze und nicht ihren Samen. Indem er hier das deutsche Wort "Transportpartikel" nennt, suggeriert Lanka, das wäre etwas völlig anderes als der Virus selbst, obwohl es sich hier ja tatsächlich um so etwas wie den Samen des Virus handelt, obwohl genau dieser Same das ist, was wir im Volksmund als Virus bezweichnen. Besonders amusant ist, daß er hier das sachlich falsche Wort Foto verwendet, obwohl er sich vorher genau über die Verwendung der Bezeichnung für den Fachmann und nur für den verständlich ausgelassen hat.51.

Insgesamt habe ich den Eindruck, daß sich Stefan Lanka große Mühe gegeben hat, einen Artikel zu schreiben, der für Laien eine völlig andere Bedeutung zu haben scheint, als er sie für Fachleute hat und so etas gehört sich einfach nicht. Er spielt hier mit der Gesundheit von Menschen, indem er die Laien irreführt.

Quelle: 52.

Wenn der Aids-Virus in der Zelle aktiv ist, wird seine RNA durch Reverse Transkriptase in DNA übersetzt und als solche in die DNA des Zellgerns integriert. Außerhalb des Zellkerns sind diverse Virenproteine aktiv, um die neuen Viren herzustellen, die sobald sie fertig sind ausgeschleust werden. Der Virus hat also innerhalb der Zelle eine ganze Virenfabrik installiert.

Die DNA im Zellkern und die molekulare Virenfabrik in der Zelle sind zusammengenommen die in der Zelle aktive Form des Virus. Daß im Bild "HI-Virus" und "neues Virus" an den Virionen oder Transportpartikeln steht, zeigt sehr deutlich, daß der Ersteller des Bildes sich das Virion vorstellt, wenn er AIDS-Virus sagt.

Noch ein paar Kommentare zu AIDS
VB216.4 Kersti: Ist AIDS eine Geheimwaffe der USA?

2. Auflösungsgrenzen verschiedener Mikroskoptypen

Ein Nanometer (nm) ist ein tausenstel Mikrometer (μm), ein Mikrometer ist ein Tausenstel Millimeter (mm).

 
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3. Lichtmikroskopie

3.1 Einführung

VB198.1 Kersti: Einleitung: Ein wenig Mikroskopiegeschichte und die Evolutionstheorie
Die heute üblichen Lichtmikroskope funktionieren indem man mit mehreren hintereinander geschalteten Lupen eine insgesamt wesentlich größere Auflösung erreicht, als mit einer einzelnen Linse zu erreichen wäre. Das typische Schulmikroskop hat folgenden Aufbau:
Bildquelle: 6.

Einfaches Lichtmikroskop:
A) Okular, B) Objektiv, C) Objektträger, D) Beleuchtungslinsen, E) Objekttisch, F) Beleuchtungsspiegel
Die Linsen sind blau eingezeichnet.

 
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3.2 Beleuchtungstechniken

3.2.1 Durchlichtmikroskopie

In der Durchlichtmikroskopie kommt das Licht genau wie im obigen Bild angedeutet, von unten und fällt durch das Präparat auf dem Objektträger hindurch.
Bildquelle: 33.

Ungefärbtes mit einem Durchlichtmikroskop erstelltes Bild:
Zellen aus der Mitte eines Blattes vom Hautfarnähnlichem Blausternmoos (Cyrtomnium hymenophylloides) mit gut sichtbaren Blattgrünkörperchen.

Fotostacking: So primitiv, wie es aussieht, ist das Bild jedoch nicht erstellt: Mittels Fotostacking wurden aus mehreren Bildern jeweils die Bereiche ausgewählt, die am schärfsten waren und das dann zu einem Gesamtbild zusammengebaut, das einen größeren Schärfebereich hat. Das Prinzip kann man an folgender Bilderfolge ganz gut erklären, doch Fotostacking geschieht normalerweise nicht, wie ich es unten gemacht habe, von Hand und aus nur zwei Bildern, sondern weitaus mehr Bilder werden mit einer geeigneten Software automatisiert zusammengesetzt.
Bildquelle: 34.

Singsittich (Psephotus haematonotus) - Das Weibchen m Vordergrund ist unscharf abgebildet

Bildquelle: 35.

Singsittich (Psephotus haematonotus) - Das Männchen m Hintergrund ist unscharf abgebildet

Bildquelle: 36.

Singsittich (Psephotus haematonotus) - Aus beiden Bildern wurden jeweils die schärferen Teile überommen

 
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3.2.2 Dunkelfeldmikroskopie

 
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3.2.3 Konfokalmikroskopie

Ein Konfokalmikroskop kann man sich grob so vorstellen, daß es wie unsere Bildschirme das Mikroskopbild mit einem Punkteraster Punkt für Punkt erstellt. Nur geschieht das nicht zweidimensional wie auf einem Digitalbildschirm sondern dreidimensional, als würde man die Bildpunkte mehrerer Digitalbildschirme übereinander stapeln, so daß man ein dreidimensionales Bild erhält. Je nach Ziel der Untersuchung kann man dann aus den gespeicherten dreidimensionalen Bildpunkten eine Bildebene herausgreifen und nur die darstellen oder in irgendeiner sinnvollen Form die dreidimensionale Anordnung von irgendetwas darstellen.

Bildquelle: 37.

In diesem Fall ist Konfokalmikroskopie mit Fluoreszensmikroskopie gekoppelt. Dargestellt ist eine Zelle aus der Osteosarkom-Zell-Linie U2OS, in der die Aktinfilamente mit Phalloidin angefärbt wurden.

Eine Darstellungsmöglichkeit eines Konfokalmikroskopbildes ist, wenn man die weiter vorne liegenden Bildebenen in anderen Farben darstellt als die weiter vorne liegenden Ebenen. Um das zu veranschaulichen hat der Ersteller der Aufnahme das Bild zunächst nur unvollständig zusammengesetzt. Im Bild links oben sind die vordersten Bildebenen violett, blau und grün zu sehen. Im Bild rechts oben sind die mittleren Bildebenen in grün, gelb und orange zu sehen. Im Bild links unten die hintersten Bildebenen in orange und rot. Das Bild rechts unten ist das zusammengebaute Bild mit allen Bildebenen. Für ein anderes Bild desselben Erstellers war angegeben daß auf diese Weise 103 Ebenen zu einem Bild zusammengefaßt wurden, man kann also annehmen, daß jedes der drei Einzelbilder schon aus über 30 so zusammengefaßten Ebenen bestand.
VB218.6.5.2 Kersti: Aktin und Myosin - Konformationsänderungen, um Bewegung zu erzeugen

 
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3.3 Färbungen im Durchlichtmikroskop

3.3.1 Hämatoxylin-Eosin-Färbung

Die Hämatoxylin-Eosin-Färbung, H&E-färbung oder HE-Färbung dient der Unterscheidung verschiedener Gewebestrukturen im mikroskopischen Bild anhand von zwei verschiedenen Einzelfärbungen und ist eine der am weitesten verbreiteten Routinefärbemethoden für morphologische Untersuchungen.
Bildquelle: 31.

Schnitt durch die Haut einer Ratte, H&E-Färbung

 
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3.3.2 Gram Färbung

Die Gram-Färbung (oder Gramfärbung) ist eine vom dänischen Bakteriologen Hans Christian Gram (1853–1938) entwickelte Methode zur differenzierenden Färbung von Bakterien für die mikroskopische Untersuchung. Sie ermöglicht es, Bakterien in zwei große Gruppen, die sich im Aufbau ihrer Zellwände unterscheiden, einzuteilen. Es werden grampositive und gramnegative Bakterien unterschieden. Allerdings können nicht alle Bakterienarten durch diese Technik klassifiziert werden, so gibt es auch gramvariable und gramunbestimmte Arten.
Bildquelle: 32.

Lichtmikroskopisches Bild mit kugelförmigen grampositiven Bakterien der Art Staphylococcus aureus (violett) und länglichen gramnegativen Bakterien der Art Escherichia coli (rosa)

 
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3.3.3 Antikörperfärbung, Immunfärbung oder Immunmarkierung

Hier wird ausgenutzt, daß Tiere wie auch wir Menschen ein Immunsystem haben, mit dem es gegen alles Antikörper produziert, das nicht in diesen Körper hineingehört. Solche Antikörper sind hoch spezifisch, das heißt sie sind genau das was man braucht wenn man eine bestimmte Struktur gezielt markieren will. Während bei einer direkten Antikörperfärbung nur ein Antikörper verwendet wird, an den direkt der Farbstoff geheftet wird, arbeiten indirekte Antikörperfärbungen mit zwei Antikörpern, von denen der eine Antikörper gegen den anderen Antikörper gerichtet ist.

Bildquelle: 24.

Die braunen Flecken sind Senile Plaques in der Gehirnrinde, die mit Hilfe von Antikörpern gegen Amyloid Beta markiert wurden.

Die obige Amyloid Beta Färbung verwendet ist eine direkte Antikörperfärbung. Eine indirekte Antikörperfärbung ist unten bei den strukturspezifischen Fluoreszenzfärbungen erwähnt, nämlich "Bodipy FL goat anti-mouse IgG"
VA83.3.4.3 Kersti: Strukturspezifische Fluoreszensfärbungen

 
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3.4 Fluoreszensmikroskopie mit Techniken, um gezielt das Gesuchte anzufärben

3.4.1 Das Grün Fluoreszierende Protein (GFP) - Auslöser einer Revolution in der Fluoreszensmikroskopie

Autor: Osamu Shimomura et al. beschrieben das grün fluoreszierende Protein 1962 zuerst in einem Artikel über das Aequorin, beides waren leuchtende Proteine der Qualle Aequorea victoria22.
Bildquelle: 16.

Aequorea victoria

197718. begann Autor: Martin Chalfie bei Autor: Sydney Brenner am "Medical Research Council Laboratory of Molecular Biology" in Cambridge in England an der Nematode Caenorhabditis elegans zu arbeiten. 1989 brachte ihn eine Rede von Autor: Paul Brehm an der Columbia University, wo Chalfie damals arbeitete, das erste mal auf den Gedanken, das grün fluoreszierende Protein zu verwenden, um Antikörper zum Leuchten zu bringen, so daß die Strukturen, die man finden will, im lebenden Tier leuchten. Nachdem Autor: Douglas C. Prasher 1992 die cDNA grün fluoreszierenden Proteins isolierte, veröffentlichte Chalfie 1993 einen wissenschaftlichern Artikel mit dem Titel "Glow worms: A new method of looking at C. elegans gene expression"19. 1994 veröffentlichte er zusammen mit Prasher den mit dem Titelbild von dieser Ausgabe der Zeitschrift Zeitschrift: Science verbundenen Artikel "Green fluorescent protein as a marker for gene expression"20. Für seine Arbeit zum grün fluoreszierenden Protein erhielten Autor: Osamu Shimomura, Autor: Martin Chalfie und Autor: Roger Y. Tsien 2008 den Nobelpreis für Chemie21..

Bildquelle: 15.

Bändermodell vom grün fluoreszierenden Protein (Green Fluorescent Protein, kurz: GFP) der Qualle Aequorea victoria

Mit der Zeit wurde diverse fluoreszierenden Proteine gefunden oder entwickelt, die mit dem Grün Fluoreszierenden Protein nahe verwandt sind aber in anderen Farben leuchten28..
Bildquelle: 25.

 
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3.4.2 Gentechnisch ins Zielprotein eingebaute Fluoreszensfarbstoffe

Bildquelle: 27.

Um zu veranschaulichen, wie viele unterschiedliche Farben ein in Bakteriengene eingebauter Fluoreszensfarbstoff haben kannt, malte der Forscher Autor: Nathan Shaner mit Bakterienkulturen diese "San Diego beach scene" in einer Petrischale. Die verwendeten Farbstoffe sind BFP, mTFP1, Emerald, Citrine, mOrange, mApple, mCherry and mGrape.

In der Fluoreszensmikroskopie wird oft der fluoriszierende Farbstoff genau an das geheftet, von dem man wissen will, wo es zu finden ist. Das erste Beispiel von Autor: Martin Chalfie hat das mit Gentechnik erreicht. In diesem Fall wurde es in das Ende vom mec-7 Gen von C. elegans20. eingebaut, über das man heute weiß, daß es ein Ortholog (ein Gen mit ähnlicher Abstammung aber nicht am selben Genort) des menschlichen Tubulingenes ist. Die nächsten menschlichen Verwandten des Gens sind TUBB6 (tubulin beta 6 class V) and TUBB8 (tubulin beta 8 class VIII).26. Das Genprodukt von mec-7 spielt bei Tastempfindungen eine Rolle, wie Chalfie damals herausfand20..

Das Gen für das Grün Fluoreszierende Protein (GFP) wurde in die Gene verschiedenster Organismen eingebaut um unterschiedliche Proteine anzuzeigen.
Bildquelle: 29.

Konfokalmikroskopisches Bild (Nur eine Ebene des Präparates ist beleuchtet und dargestellt) der Mikrotubuli in den Keimblättern der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana). Erkennbar sind auch einige Spaltöffnungen. Die Mikrotubuli sind durch das Microtubuli-Reporter-Gen GFP–MBD markiert, das aus einem Mikrotubuli-Assoziierten Gen der Säugetiere, das als MAP4 abgekürzt wird und dem Grün Fluoreszierenden Protein zusammengesetzt ist. Aus dem fertigen RNA-Transkript von dieser Einheit wurde mir Reverse Transkriptase eine cDNA hergestellt, die zunächst in den "plasmid expression vector pGex2T" von Pharmacia Biotechnology in Piscataway, NJ eingebaut und in der Bakterie Escherichia coli BL21 vermehrt. As den so vermehrten Bakterien wurde das Plasmid extrahiert und verwendet, zunächst um es in das Genom von Zellen der Ackerbohne (Vicia faba)30. später in das Genom verschiedener Pflanzen einzubauen.

 
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3.4.3 Strukturspezifische Fluoreszensfärbungen

Normalerweise will der Nutzer eines solchen Bildes natürlich nur wissen, was denn jetzt welche Farbe hat.

An dieser Stelle gebe ich ein paar Beispiele dafür, wie man es hinkriegt, daß das, was man sucht, so markiert wird, daß man gleich sieht, wo es ist.

Bildquelle: 8.

Endothelzellen aus der Inneren Wand (Endothel) von Lungenarterien des Rindes (Bos taurus) unter dem Mikroskop.

  • Blau: Zellkerne, Farbstoff: 4′,6-Diamidin-2-phenylindol, kurz DAPI, ist ein Fluoreszenzfarbstoff, der in der Fluoreszenzmikroskopie zur Markierung von DNA eingesetzt wird.
  • Grün: Mikrotubuli, Farbstoff: Bodipy FL goat anti-mouse IgG, es handelt sich um zwei zusammenebaute Antikörper.
  • Rot: Aktin, Mit rot fluoreszierendem Phalloidin wurden die Aktinfilamente markiert.

4′,6-Diamidin-2-phenylindol, kurz DAPI, ist ein Fluoreszenzfarbstoff, der in der Fluoreszenzmikroskopie zur Markierung von DNA eingesetzt wird.23.

Bodipy FL goat anti-mouse IgG13.: ist eine indirekte Der Name "Bodipy FL goat anti-mouse IgG" des Färbemittels hat mehrere Namensbestandteile

Zunächst wird eine Ziege benutzt, um Antikörper herzustellen, die an die Antikörper der Hausmaus (Mus musculus) andocken, indem man der Ziege Mausantikörper oder Teile davon spritzt. Diese Antikörper werden dann aufgereinigt und an die so produzierten Anti-Mäuseantikörper der Ziege wird der fluoriszierende Farbstoff Bodipy FL gebunden, so daß man fluorizierende Anti-Mäuseantikörper der Ziegen hat. Danach werden Mäuse benutzt, um Antikörper zu erhalten, die an die gewünschte Struktur andocken - in diesem Fall Mikrotubuli - Man erhält also Mäuseantikörper gegen Mikrotubuli. Mischt man die beiden Antikörper, binden die Anti-Mäuseantikörper-Antikörper der Ziege an die Anti-Mikrotuli-Mäuseantikörper und man erhält Anti-Mikrotubuli-Antikörper, die fluoriszieren, weil ein fluoriszierender Antikörper dran hängt.

Phalloidin:
Phalloidin ist der Hauptvertreter der Phallotoxine und eines der Toxine des Grünen Knollenblätterpilzes (Amanita phalloides) Bei oraler Aufnahme ist Phalloidin unwirksam, da es vom gesunden Darm nicht aufgenommen wird. Doch injiziert verändert es infolge seiner irreversiblen Bindung an polymerisiertes Aktin insbesondere die Zellen der Leber und kann innerhalb weniger Stunden tödlich wirken; die LD50 (Maus i.p.) beträgt 2 mg/kg10.. Die hohe Affinität zu filamentösem (F-)Aktin kann in spezifischen molekularbiologischen Färbetechniken genutzt werden, um Anteile des Cytoskeletts sichtbar zu machen. Dabei wird Phalloidin eingesetzt, an das ein fluoreszierender Farbstoff gebunden ist. Die Verteilung von Aktin wird mit höherer Auflösung dargestellt als bei einer Antikörperfärbung.9..

Bildquelle: 11.

Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)

In situ Hybridisierung:
Bestimmte Gene und andere DNA-Sequenzen, die Wörter des genetischen Codes, kann man mit in situ Hybridisierung genauso einfach finden, wie man die Wörter eines Textes finden kann, indem man sie sich mit der suchfunktion des Browsers farbig markieren läßt. Und das funktioniert sogar mit Leuchtfarben!
VB218.7 Kersti: DNA
Die in situ Hybridisierung nutzt aus, daß DNA- und RNA-Stränge sich mit komplementärer DNA oder RNA spontan paaren und man deshalb ein Strück DNA oder RNA mit flureszenzfarbe benutzen kann um eine bestimmte DNA-Sequenz zu finden.

Bildquelle: 14.

Oben: Zellkern eines menschlichen Fibroblasten, in dem alle 24 verschiedenen Chromosomen (1 - 22, X und Y) per Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) mit einer unterschiedlichen Kombination von insgesamt 7 Fluorochromen angefärbt wurden. Gezeigt ist eine mittlere Ebene in einem deconvolvierten Bildstapel, der mit Weitfeld-Mikroskopie aufgenommen wurde.
Unten: Falschfarben-Darstellung aller Chromosomenterritorien, die in dieser Fokusebene sichtbar sind, nach Computer-Klassifikation.

 
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3.5 Auflösungsgrenze verschieben, indem man anderes Licht nimmt

3.5.1 Kurzwellige Rönthgenstrahlung und die Tücken der Konstruktion eines Rönthgenmikroskops

Sichtbares Licht hat eine Wellenlänge von 400-800nm und in der Größenordnung dieser Wellenlänge liegt die Auflösungsgrenze hiermit betriebenen Mikroskope. Wenn man etwas erkennen will, was kleiner als das durchschnittliche Bakterium ist, braucht man aber höhere Auflösungen. Rönthgenstrahlung hat eine Wellenlänge von 1nm-100nm, daher kann man Strukturen von grob einem hunderstel der Größe auflösen, wie das mit einem Lichtmikroskop möglich wäre.
Bildquelle: 7.

Wellenlängen elektromagnetischer Strahlung

  • 0,1-1nm Gammastrahlung
  • 1nm-100nm Rönthgenstrahlung
  • 100nm-400nn UV-Licht
  • 400-800nm sichtbares Licht
  • 1μm-1cm Mikrowellen
  • 1m-1km Radiowellen
Ganz so einfach, daß man sagen könnte, man nehme einfach ein Mikroskop und schicke anderes Licht durch, ist das allerdings nicht. Es beginnt damit, daß wir dann etwas unternehmen müssen, um uns das Licht sichtbar oder meßbar zu machen. Man kann das entstehende Bild nicht einfach ansehen. Das ist aber noch der einfache Teil, denn daß sich mit normalen Photoplatten Röntgenbilder aufnehmen lassen, stellte Autor: Wilhelm Conrad Röntgen schon 1895 in seiner ersten Beschreibung seiner Untersuchung der Röntgenstrahlung fest. Er war aber auch der Ansicht, daß es keine geeigneten Linsen dafür geben kann, da Glas die Strahlung nicht erkennbar bricht.48.

Besonders kurzwellige und deshalb besonders energiereiche Röntgenstrahlung nennt man harte Röntgenstrahlung. Bis eine brauchbare Linse für diese harte Röntgenstrahlung gefunden war, dauerte es über hundert Jahre. 1996 wurden dann wissenschaftliche Artikel veröffentlicht in denen zu lesen war, daß Materialien wie Aluminium verwendet werden können, da sie Röntgenstrahlung schwach in die umgekehrte Richtung brechen wie sichtbares Licht durch Glas gebrauchen wird. Wenn man in einer Reihe hintereinander viele kleine linsenförmige Löcher bohrt ergeben sie daher eine geeignete Linse für harte Röntgenstrahlung.47., 49. Nach diesem Durchbruch wurde die Linsentechnik für Rönthgenmikroskope dann zunehmend perfektioniert, so daß es inzwischen ganz brauchare Rönthgenmikroskope gibt.

Ein weiteres Problem ist, daß man eine ausreichend starke Rönthgenquelle braucht. Hierfür wird häufig synchrotronstrahlung verwendet46..

 
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3.5.2 Kristallstrukturanalyse mittels Röntgenstrukturanalyse (Röntgenkristallographie)

Die ersten Versuche, Kristallstrukturen aufzulösen arbeiteten nicht mit Abbildungen durch Linsensystemen sondern sie nutzten die regelmäßige Anordnung der Atome in einem Kristall, um ein Inteferenzmuster zu erzeugen, von dem dann auf die Kristallstruktur zurückgeschlossen werden konnte.
VB218.3.3.1 Kersti: Elektronendiffraktion an Kristallgittern: Das Elektron als Welle

Um die genaue räumliche Anordnung von Molekülen bis hin zu einzelnen Atomen zu untersuchen, verwendet man heute Rönthgenmikroskope, Elektronenmikroskope oder Rasterkraftmikroskope.
VA83.4 Kersti: Elektronenmikroskop
Alle diese Mikroskope sind mit dem Problem verbunden, daß relativ viel Energie verwendet wird um eine relativ leicht kaputtzukriegende Struktur zu untersuchen. Beim Rasterkraftmikroskop ist uns das klar, da der zu untersuchende Gegenstand mit einer Migkroskopspitze abgetastet wird. Beim Elektronenmikroskop, kommen wir noch drauf, weil uns die Schule gelernt haben und Elektronen als kleine Kügelchen vorzustellen. Aber auch Licht kann eine Energie haben, die Moleküle mal eben zerschießt und das ist gerade bei harter Röngenstrahlung ein ernstes Problem.

 
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4. Elektronenmikroskope

4.1 Transmissionselektronenmikroskop

Wenn man davon absieht, daß die Lichtquelle durch eine Elektronenquelle und die Linsen durch Wicklungen von Elektromagneten ersetzt sind, hat das Transmissionselektronenmikroskop im Prinzip denselben Aufbau wie ein Lichtmikroskop. Allerdings wird das Mikroskop gewöhnlich aus praktischen Gründen andersherum montiert als ein Lichtmikroskop, bei dem die Lichtquelle unten und das Okular zum reinschauen oben ist, während beim Elektronenmikroskop die Elektronenquelle oben ist und das Bild unten unter dem Objekt entsteht.45.
Bildquelle: 44.

Transmissionelektronenmikroskopische Bilder wirken so ähnlich als hätte jemand mit einem Durchlichtmikroskop ein Schwarzweißbild gemacht, sie können aber wesentlich höhere Auflösungen erreichen. Das Bild der AIDS-Viren oben ist ein Transmissionelektronenmikroskopisches Bild.
Bildquelle: 38.

Transmissionselektronenmikroskopisches Bild von Mitochondrien aus einer Säugetierlunge

 
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4.2 Rasterelektronenmikroskop

Rasterelektronenmikroskop (REM) (englisch scanning electron microscope, SEM)

Auflösungsgrenze bei 1-2 nm.

Rasterelektronenmikroskope sind die, die diese faszinierenden dreidimensional wirkenden Bilder erstellen.
Bildquelle: 39.

Wenn man beispielsweise die Fühler einer Wespe wie dieser Deutschen Wespe (Vespula germanica), die der Fotograph beim Eis naschen erwischt hat, unter dem Rasterelektronenmikroskop betrachtet, kann man feststellen, daß selbst die scheinbar glatten Flächen auf der Fühleroberfläche von diversen verschiedene Formen von Sensillen bedeckt sind, die wie Vertiefungen, Haare oder Borsten wirken.

Bildquelle: 40.

Während das obige Bild von der Fühleroberfläche einer Wespe, durchaus eine Auflösung hat, in der man auch ein Lichtmikroskopisches Bild erstellen kann (Siehe Auflösungsbalken unter dem Bild), nutzt das Bild von der Bakterie Streptococcus pneumoniae unten aus, daß Rasterelektronenmikroskope eine höhere Auflösung haben als Lichtmikroskope.
Bildquelle: 41.

Ausschnitt aus einem Lichtmikroskopischen Bild von Streptococcus pneumoniae. Deutlich erkennbar ist, daß das Mikroskop hier an seine Auflösungsgrenzen stößt und eshalb sehr verschwommen ist.

Bildquelle: 42.

Sehr viel stärker vergrößerte und immer noch scharfe rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Streptococcus pneumoniae. Unter anderem ist diese Bakterie ein Erreger von Lungenentzündungen

 
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4.3 Kryoelektronenmikroskopie (Kryo-EM)

Die Kryoelektronenmikroskopie (Kryo-EM) ist eine Form der Transmissionselektronenmikroskopie (TEM), bei welcher biologische Proben bei kryogenen Temperaturen (≲ −150 °C) untersucht werden, damit die moleküle stabiler sind. Die Auflösung der Kryoelektronenmikroskopie 0,2 nm (2 Å)

Bildquelle: 43.

ATP-sensitiver Kaliumkanal des Goldhamsters (Mesocricetus auratus)

  • (A) Mit Kryoelektronenmikroskopie (Kryo-EM) hergestellte Dichtekarte einer Seitenansicht des Kanalskomplexes mit einer Auflösung von 5.8 Å.
    • blau: die 4 Kir6.2 Untereinheiten
    • orange: TMD0 von SUR1
    • lavendel: L0 von SUR1
    • grün: TMD1/NBD1 von SUR1
    • gelb: TMD2/NBD2 von SUR1
    • graue Streifen: Grenzen der doppelipidschicht der Zellmembran
  • (B) Ansicht des Kanals aus dem Zellinneren Richtung Zellmembran
  • (C and D) Schnitte durch (A) die genaue Position der Schnitte ist dort angegeben
  • (E) Bändermodell von SUR1 and Kir6.2 - um das Innere nicht zu verdecken, sind nur zwei der SUR1-Einheiten dargestellt
  • (F) Blick auf das Bändermodell von außen auf die Zelle

Kersti

 
Inhalt

Quelle

  1. Autor: Michel Madigan, Autor: John M. Martinko, Autor: Jack Parker: Buch: B114.1 Brock Mikrobiologie (2002) Heidelberg, Berlin: Spektrum akademischer Verlag, ISBN: 3-8274-0566-1
  2. Bild VA083.JPG: Welt: File:HIV-1 Transmission electron micrograph AIDS02bbb lores.jpg oder Welt: identification number #948 beim CDC von Dr. Edwin P. Ewing, Jr.. Vielen Dank! Thank you very much!
  3. Bild VA08301.JPG: Welt: File:HI-Virion Structure (5080768345).jpg oder Welt: HIV Virion Structure von Welt: NIAID Vielen Dank, daß Du das Bild unter Welt: CC BY 2.0 freigegeben hast! Thank you very much!
  4. Autor: Dieter Meschede: Buch: B143.2 Gerthsen Physik. (21. Auflage 2002) Berlin, Heidelberg: Springer Verlag ISBN 3-540-42024-X
  5. HIV/AIDS: Europäische Forschungsarbeiten erbringen den eindeutigen Beweis: Kondome für HIV-Virus undurchlässig. (Welt: Volltext) In: Quelle: Offizielle Website der Europäischen Union , Welt: https://europa.eu/, IP/03/1410, Brüssel, den 20. Oktober 2003
  6. Bild VA08302.PNG: Welt: File:Microscope-letters.svg von Welt: User:Tomia von Wikimedia Commons
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  7. Bild VA08301.PNG: Welt: File:Spectre.svg von Welt: User:Tatoute und Welt: User:Phrood von Wikimedia Commons
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  8. Bild VB21819.JPG: Welt: File:FluorescentCells.jpg
    Dieses Werk ist in den Vereinigten Staaten gemeinfrei, da es von Mitarbeitern der US-amerikanischen Bundesregierung oder einem ihrer Organe in Ausübung ihrer dienstlichen Pflichten erstellt wurde
  9. Autor: Michael Verderame, Autor: David Alcorta, Autor: M. Egnor, Autor: Katy Smith, Autor: Robert Pollack: Cytoskeletal F-actin patterns quantitated with fluorescein isothiocyanate-phalloidin in normal and transformed cells. Zeitschrift: PNAS, 1980 Nov; 77(11): 6624–6628. doi: 10.1073/pnas.77.11.6624 (Welt: Volltext)

     

  10. Phalloidin 17466-45-4 (Welt: Volltext) in: Quelle: ChemIDplus, Welt: https://chem.nlm.nih.gov/chemidplus/, abgerufen 23.11.2019
  11. Bild VA08302.JPG: Welt: File:2011-10-26 Amanita phalloides (Fr.) Link 177883.jpg und Welt: Bild: Amanita phalloides (Vaill. ex Fr.) Link (177883) von Welt: Justin Pierce (Mycopath) beim Mushroom Observer
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  12. BODIPY™ FL C16 (4,4-Difluoro-5,7-Dimethyl-4-Bora-3a,4a-Diaza-s-Indacene-3-Hexadecanoic Acid) (Welt: Volltext) bei Quelle: Thermo Fisher, Welt: https://www.thermofisher.com/, abgerufen 23.11.2019
  13. Goat anti-Mouse IgG (H+L) Cross-Adsorbed Secondary Antibody, BODIPY FL (Welt: Volltext) bei Quelle: Thermo Fisher, Welt: https://www.thermofisher.com/, abgerufen 23.11.2019
  14. Bild VB21805.JPG: Welt: File:PLoSBiol3.5.Fig1bNucleus46Chromosomes.jpg, Teil von Figure 1 aus Autor: Andreas Bolzer, Autor: Gregor Kreth, Autor: Irina Solovei, Autor: Daniela Koehler, Autor: Kaan Saracoglu, Autor: Christine Fauth, Autor: Stefan Müller, Autor: Roland Eils, Autor: Christoph Cremer, Autor: Michael R. Speicher, Autor: Thomas Cremer: Three-Dimensional Maps of All Chromosomes in Human Male Fibroblast Nuclei and Prometaphase Rosettes. In: Zeitschrift: PLOS Biology, April 26, 2005, 3(5): e157. (Welt: Volltext)
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  15. Bild VB21817.PNG: Welt: File:GFP structure.png von Welt: Richard Wheeler (User:Zephyris) von Wikimedia Commons
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  16. Bild VA08303.JPG: Welt: File:Aequorea2.jpeg von Welt: Sierra Blakely (User:Ssblakely~commonswiki) von Wikimedia Commons
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  17. Autor: Roger Y. Tsien: The green fluorescent protein. In: Zeitschrift: Annual Review of Biochemistry, Vol. 67:509-544 (Volume publication date July 1998) Welt: DOI:10.1146/annurev.biochem.67.1.509 (Welt: Volltext)
  18. Curriculum Vitae: Martin Chalfie November 22, 2015 (Welt: Volltext)
  19. Autor: Martin Chalfie: GFP: Lighting up life. In: Zeitschrift: PNAS, June 23, 2009 106 (25) 10073-10080; (Welt: Volltext)

     

  20. Autor: Martin Chalfie, Autor: Yuan Tu, Autor: Ghia Euskirchen, Autor: William W. Ward, Autor: Douglas C. Prasher: Green fluorescent protein as a marker for gene expression. In: Zeitschrift: Science, 11 Feb 1994: Vol. 263, Issue 5148, pp. 802-805, Welt: PMID: 8303295 DOI: 10.1126/science.8303295 (Welt: Volltext)
  21. The Nobel Prize in Chemistry 2008, www.nobelprize.org (Welt: Volltext)
  22. Autor: Osamu Shimomura, Autor: Frank H. Johnson, Autor: Yo Saiga: Extraction, Purification and Properties of Aequorin, a Bioluminescent Protein from the Luminous Hydromedusan, Aequorea. In: Zeitschrift: Journal of Cellular and Comparative Physiology, Volume59, Issue3, June 1962, Pages 223-239 (Welt: Volltext)
  23. Autor: Jan Kapuscinski: DAPI: a DNA-Specific Fluorescent Probe. In: Zeitschrift: Biotechnic & Histochemistry, Volume 70, Copyright Q 1995 by Williams & Wilkins (Welt: Volltext)
  24. Bild VB17402.JPG ist ein Ausschnitt aus Welt: File:Cerebral amyloid angiopathy -2a- amyloid beta - high mag.jpg von Welt: User:Nephron auf Wikimedia Commons.
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  25. Bild VA08304.JPG: Welt: File:174-GFPLikeProteins GFP-like Proteins.tif von David Goodsell
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  26. Species: C. elegans (Genome assembly: WBcel235), Gene: mec-7 auf WormBase (Welt: Volltext)
  27. Bild VA08305.JPG: Welt: File:FPbeachTsien.jpg, gemalt von Autor: Nathan Shaner, Photo: Autor: Paul A. Steinbach, erstellt im Labor von Autor: Roger Y. Tsien, 2006.
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  28. Autor: Nathan Shaner, Autor: Paul A. Steinbach, Autor: Roger Y. Tsien: A guide to choosing fluorescent proteins. In: Zeitschrift: Nature methods 2005 Dec;2(12):905-9 Welt: PMID: 16299475 (Welt: Volltext)
  29. Bild VA08306.JPG: Welt: File:Cortical microtubules in pavement and stomatal cells of Arabidopsis thaliana (GFP-MBD) cotyledons. Live cell imaging confocal microscopy.tif von Welt: User:Yuliya Krasylenko von Wikimedia Commons
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  30. Autor: Jan Marc, Autor: Cheryl L. Granger, Autor: Jennifer Brincat, Autor: Deborah D. Fisher, Autor: Teh-hui Kao, Autor: Andrew G. McCubbin, Autor: Richard J. Cyr: A GFP–MAP4 Reporter Gene for Visualizing Cortical Microtubule Rearrangements in Living Epidermal Cells. In: Zeitschrift: The Plant Cell, Vol. 10, 1927–1939, November 1998, www.plantcell.org © 1998 American Society of Plant Physiologists (Welt: Volltext)
  31. Bild VA08307.JPG: Ausschnitt aus Welt: File:Rat skin (derma).jpg von Welt: User:Angelina Koch von Wikimedia Commons
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  32. Bild VA08308.JPG: Welt: File:Gram stain 01.jpg von Welt: User:Y tambe von Wikimedia Commons
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  33. Bild VB21610.JPG: Welt: File:Cyrtomnium hymenophylloides (a, 145601-473026) 9307.JPG von Welt: User:HermannSchachner von Wikimedia Commons
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  34. Bild VA08309.JPG: Welt: File:Psephotus haematonotus -Eastern Creek, New South Wales, Australia -pair-8 (1).jpg und Welt: hier von Welt: Richard Taylor auf Flickr
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  35. Bild VA08310.JPG: Welt: File:Psephotus haematonotus - Small birds (1).jpg und Welt: hier von Welt: Richard Taylor auf Flickr
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  36. Bild VA08311.JPG: Welt: File:Psephotus haematonotus -Eastern Creek, New South Wales, Australia -pair-8.jpg, Photomontage aus Welt: Scharfem Männchen und Welt: Scharfem Weibchen von Welt: Richard Taylor auf Flickr
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  37. Bild VB21836.PNG: Welt: File:STD Depth Coded Stack Slices through Cells.png von Welt: Howard Vindin (User:Methylated603) von Wikimedia Commons
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  38. Bild VB21608.JPG: Welt: File:Mitochondria, mammalian lung - TEM.jpg von Louisa Howard - PD - gemeinfrei
  39. Bild VA08312.JPG: Welt: File:Vespula germanica Kiev.jpg von Welt: User:Аимаина хикари von Wikimedia Commons
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  40. Bild VA08313.JPG: Welt: File:Vespula vulgaris SEM Antenna 02.jpg von Welt: User:SecretDisc von Wikimedia Commons
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  41. Bild VA08314.JPG: Ausschnitt aus: Welt: File:Pneumococcus (259 06).jpg von Welt: Doc. RNDr. Josef Reischig, CSc.
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  42. Bild VA08315.JPG: Welt: File:Streptococcus pneumoniae-263.jpg von Janice Haney Carr
    Dieses Bild ist ein Werk der Centers for Disease Control and Prevention, einer dem Gesundheitsministerium der Vereinigten Staaten unterstellten Behörde, oder es wurde von einem Mitarbeiter dieser Behörde in Ausübung seiner dienstlichen Pflichten erstellt. Als ein Werk der US-amerikanischen Bundesregierung ist dieses Werk in den Vereinigten Staaten gemeinfrei.
  43. Bild VB21811.JPG: Welt: File:Elife-24149-fig2-v2.jpg aus Autor: Gregory M. Martin, Autor: Craig Yoshioka, Autor: Emily A. Rex, Autor: Jonathan F. Fay, Autor: Qing Xie, Autor: Matthew R. Whorton, Autor: James Z. Chen, Autor: Show-Ling Shyng: Cryo-EM structure of the ATP-sensitive potassium channel illuminates mechanisms of assembly and gating. In: Zeitschrift: eLife 2017;6:e24149 doi: 10.7554/eLife.24149 (Welt: Volltext)
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  44. Bild VA08303.PNG: Welt: File:TEM ray diag2.basic.de.png von Welt: Uwe Falke (User:Ufalke) von Wikimedia Commons
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  45. Autor: Bodo von Borries, Autor: Ernst Ruska: Das Übermikroskop als Fortsetzung des Lichtmikroskops. BZ307. Zeitschrift: Verhandlungen der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte, 95. Versammlung zu Stuttgart vom 18.-21.9.1938, S. 72-77 (Welt: Volltext)
  46. Autor: Gerd Schönhense, Autor: Claus M. Schneider: Hochauflösende Photoemissionsmikroskopie mittels Synchrotronstrahlung. In: Zeitschrift: Physikalische Blätter, Volume53, Issue12, Dezember 1997, Pages 1213-1216 (Welt: Volltext)
  47. Autor: Bruno Lengeler: Linsensystem für Röntgenstrahlen. In: Zeitschrift: Spektrum der Wissenschaft 4 / 1997, Seite 25 (Welt: Volltext)
  48. Autor: Wilhelm Conrad Röntgen: Ueber eine neue Art von Strahlen (Vorläufige Mittheilung). In: Zeitschrift: Sitzungsberichte der Physikalisch-medizinischen Gesellschaft zu Würzburg, Sonderabbdruck, 1895 (Welt: Volltext 2, Welt: 2)
  49. Autor: Anatoly Snigirev, Autor: Victor Kohn, Autor: Irina Snigireva, Autor: Bruno Lengeler: A Compound Refractive Lens for Focusing High-energy X-rays. In: Zeitschrift: Nature, volume 384, pages49–51(1996) (Welt: Volltext)

     

  50. Bild VA08316.JPG: Welt: File:Fotojournalistendag 1949, Bestanddeelnr 903-6574.jpg und Welt: hier, Fotograph: Winterbergen
    Das Bild wurde durch das Nationaal Archief unter Welt: CC0 1.0, Verzicht auf das Copyright, hochgeladen. Vielen Dank! Thank you very much!
  51. Autor: Stefan Lanka: HIV -Realität oder Artefakt? In: Zeitschrift: raum&zeit special 4 (1990): "AIDS" Dichtung und Wahrheit. Eine Dokumentation aus dem Ehlers Verlag. S.195-204
  52. Bild VB21603.PNG: Ausschnitt aus Welt: File:Hiv gross german.png von Welt: Daniel Beyer (Benutzer:Beyer auf der Deutschen Wikipedia) (Ausschnitt: Kersti Nebelsiek)
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