erste Version: 6/2003
letzte Bearbeitung: 12/2011
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Kritik an der schulmedizinischen Lehrmeinung wird zu einem erheblichen
Teil von Medzinischen Laien geübt, die sich zwar oft sehr umfassende
Informationen zusammengetragen haben und dabei einige finden, die ein
schulmedizinisch geprägter Kritiker wegen seiner anderen (aber
durchaus auch sinnvollen) Suchstrategie nie gefunden hätte -
andererseits treten oft Irrtümer und Mißverständnisse auf,
auf die ein Fachmann nie gekommen wäre, weil er es besser weiß.
Beispielse für diese Irrtümer, möchte ich deshalb hier
richtigstellen.
Paßt der Aids-Virus durch die Poren im Kondom?Irgendwann einmal las ich, daß ein Kondom keinen Schutz vor Aids bieten könne, da die Viren wesentlich kleiner wären, als die Poren im Kondom. Damals erschien mir das denkbar. Inzwischen frage ich mich ernsthaft, wie es passieren konnte, daß über ein Jahr brauchte, um darauf zu kommen, warum das so nicht stimmen kann.Ich weiß nichts darüber, ob es im Kondom wirklich etwas gibt, was man zu recht als Poren bezeichnen könnte - was ich allerdings weiß, ist, daß man einen Kondom zu Not als Luftballon oder Wasserbombe mißbrauchen kann. Luft und Wasser bestehen aus Molekülen die je aus nur 2 oder drei Atomen bestehen. Ein Aids-Virus besteht aus zwei einzelsträngigen identischen 9749 Basenpaare langen RNA-Bruchstücken, die zusammen in eine Eiweißhülle verpackt sind. Um diese Eiweißhülle herum ist Zytoplasma mit verschiedenen gelösten Eiweißen und dann noch einmal eine Membranhülle. - Alles in allem, ist der Viruspartikel im Durchmesser sicherlich tausend mal so groß wie ein Wassermolekül (B114., S.1060ff) - und wenn Wasser nicht durch einen Kondom hindurchgeht, dann tuts ein Virus sicher auch nicht.
Gibt es Photos von Aids-Viren?Irgendwo habe ich einmal die Behauptung gelesen, es gäbe überhaupt keine echten Photos von Viren, deshalb wären alle Ärzte Narren, die glauben, daß die Existenz von viren nachgewiesen sei.Der erste Teil des Satzes stimmt, wurde aber gründlich mißverstanden. Sichtbares Licht hat eine Wellenlänge von ca. 400-800nm. Viren haben Größen von ca.30-200nm (B114., S.262f) - Sie sind also kleiner als die Wellenlängen des sichtbaren Lichts. Gegenstände in der Größenordnung der Wellenlänge von sichtbarem Licht und kleiner lassen sich mit einem Lichtmikroskop nicht mehr darstellen, da durch Interferenzen jedes Bild so zehr verzerrt würde, daß man nichts sinnvolles mehr erkennen kann. Das nennt man die Auflösungsgrenze für Lichtmikroskopische Bilder. Virenfotos sind deshalb also nicht mit einem Lichtmikroskop hergestellt und deshalb auch keine echten Fotos. Um dieses Auflösungsproblem zu umgehen, verwendet man verschiedene Elektronenmikroskope, die je nach Funktionsprinzip Auflösungen haben, die im Extremfall sogar einzelne Atome darstellen können. Alle Photos von Viren sind mit diesen Elektronenmikroskopen hergestellt - und deshalb zwar keine echten Photos im landläufigen Sinne, aber ihre Bilder sind durchaus ebenso ernst zu nehmen, wie das Photo eines lichtmikroskopischen Bildes und deshalb ist das eingangs aufgeführte Argument falsch. Die Frage, ob es Photos vom Aids-Virus gibt, ist damit natürlich noch nicht beantwortet. Prinzipiell gibt es einige Fotos, die als Photos des Aids-Virus beschrieben werden und vom Aussehen der Bilder her auch mit der Beschreibung des Virus übereinstimmen. - Also gibt es zuerst mal keinen Grund zu bezweifeln, daß es sich tatsächlich um ein Foto des Aids-Virus handelt.
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VB3. VB6. VB8. VB10. VB15. VB20. VB26. VB26. VB27. VB63. VB89. V1. V2. V3. V5. V21. V36. V37. V69. V72. V95. V96. V101. V102. V103. V106. V117. V148. V149. V150. V151. V152. V250. V251. V252. V279. V280. V293. V296. V310. |
Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
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