erste Version: 10/2018
letzte Bearbeitung: 11/2018

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Darion

F1115.

"Da die Gefährten Jesu offensichtlich nicht gedenken, mich in Ruhe zu lassen, werde ich mich wohl damit beschäftigen, ihnen das Handwerk zu legen." sagte ich

Vorgeschichte: F1116. Darion: Kurz darauf bekam ich meinen Doktortitel verliehen

Darion erzählt:
Nach einer Woche erlaubte mir der Arzt das aufstehen. Da die Gerichtsverhandlung nun vorbei war, band mich keine Ehrenwort mehr, im Inneren des Gebäudekomplexes zu bleiben. Daher machte ich einen Ausritt mit Tharos. Wir machten irgendwo im Wald Pause und redeten darüber, was ich jetzt weiter machen wollte.

Ich war geistig immer noch mit dieser Gerichtsverhandlung und dem Angriff danach beschäftigt und redete mich zunehmend in Rage, weil ein solcher Verbrecher offensichtlich ungestraft das Leben von wer weiß wie vielen Menschen zerstören konnte und daß man da doch etwas gegen unternehmen müsse. Er antwortete, wenn das das wäre, was ich mit meinem Leben anfangen wolle, müsse er mich zunächst warnen, denn wer sich mit ihnen anlegt, würde beinahe sicher irgendwann im Verlaufe seines Lebens die Erfahrung machen, wie es ist durch einen Exorzismus in eine Hölle geworfen zu werden und wie es sich anfühlt, in einem mittelalterlichen Folterkeller gefoltert zu werden.
"Das ist ein Grund mehr, warum ihnen das Handwerk gelegt werden muß!" antwortete ich und fuhr mit meiner Schimpftirade fort.
"Dann ist Michaela diejenige, an die du dich wenden mußt, denn sie hat ihr Leben bereits diesem Kampf verschrieben." sagte er, sobald ich ihn wieder zu Wort kommen ließ.
Ich verstummte, sah ihn an und plötzlich war mir klar, daß er gewollt hatte, daß ich das tue. Augenblicklich war ich wütend auf ihn und warf ihm vor, daß er mich so manipuliert hätte, daß ich ich mit so etwas mein Leben ruiniere.
Sobald ich das ausgesprochen hatte, wurde mir klar, daß ich albern war. Er sah mich an, erkannte meinen Gesichtausdruck und wir beiden begannen wie auf Kommando zu lachen.

"Du hast das Dilemma, in dem du steckst, ganz gut beschrieben. Die Entscheidung, wie du damit umgehst, kann ich dir aber nicht abnehmen." sagte er nachdem wir uns nach einem bestimmt eine halbe Stunden dauernden Gelächter wieder beruhigt hatten.
"Nein. Natürlich nicht. Das war albern, daß ich dir die Schuld daran gegeben habe. Und im Grunde ist die Antwort auch klar. Da sie offensichtlich nicht gedenken, mich in Ruhe zu lassen, werde ich mich wohl damit beschäftigen, ihnen das Handwerk zu legen." sagte ich.
"Dann benachrichtige ich Michaela." antwortete er.

Die Antwort, wann Michaela kommen würde, um die Angelegenheit mit mir zu besprechen, war innerhalb von wenigen Tagen da. Michaela selbst kam einen Tag später als diese Nachricht.

Als ich zur Tür gerufen wurde, begleitete Khar mich, sah Michaela, versteckte sich hinter mir und sagte ich soll ihn vor dem bösen Engel beschützen. Ich war erstaunt, daß er genauso viel Angst vor ihr hatte, wie ich bei meiner ersten Begegnung mit ihr. Und ich war sehr erleichtert, daß sie darauf verständnisvoll reagierte, wunderte mich aber, warum sich Fenrir freute sie zu sehen und war verblüfft, daß Michaela Fenrir als Argument anführte, warum er keine Angst haben müsse. Warum nahm sie so selbstverständlich an, daß mein Kind hellsichtig war? War er natürlich, aber woher wußte sie das?

Kersti

Fortsetzung:
F1034. Khar: Als ich zuerst von Michaelas Schwangerschaft hörte, fragte ich, ob sie denn nicht aufgepaßt hätten

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI27. Kersti: Inhalt: Darion

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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