erste Version vor: 07.06.00
letzte Überarbeitung: 7/06
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"Wenn ich mir eine Zahl vorstelle, richtig so, daß ich es
selbst sehen kann, dann kann mein Bruder sie empfangen. Es
funktioniert, ihr könnt es selbst ausprobieren. "
Das taten wir dann auch, meine Schwester und ich. Wir setzten uns nebeneinander, schlossen die Augen und einer versuchte sich eine Zahl vorzustellen, der andere versuchte die wirren Linien und Traumbilder zu vertreiben, die man mit geschlossenen Augen meist sieht. Schuf sozusagen einen leeren Bildschirm. Dann konzentrierte er sich auf seinen Partner und versuchte das Bild zu empfangen. Es funktionierte nicht immer, nur so ungefähr jedes zweite oder dritte mal. (Immerhin, es gibt schließlich zehn Ziffern. Selbst wenn wir es nur zehnmal versucht hätten, wäre das schon mehr, als man so ohne weiteres dem Zufall zuschreiben kann. Wir haben es viel öfter gemacht.) Die größte Schwierigkeit bestand darin, sich die Zahl deutlich genug vorzustellen, daß man sie überhaupt selbst erkennen kann. Wie oft habe ich mir verzweifelt versucht eine 8 vorzustellen und stattdessen wanderten nur zwei Kreise über den Bildschirm, die sich schließlich zu einer Null übereinanderlegten? Ich rätsele immer noch darüber, wie die Drachenreiter von Pern (Bücher: Die Drachenreiter von Pern, Drachensänger, Der weiße Drache, Autorin: Anne McCaffrey, erschienen beim Heyne Verlag.) es fertigbringen sollen den Drachen ein erkennbares Bild einer Landschaft zu übermitteln, zu der sie sich teleportieren sollen. Mir würde das jedenfalls nie gelingen. Eine andere Spielerei die wir öfters machten war, daß wir dem anderen versuchten zu übermitteln wie er sich bewegen soll. Zuerst versucht man den Körper des anderen so zu fühlen, als wäre es der eigene. Dann versucht man den Arm oder das Bein des anderen genauso zu bewegen, als wäre es das Eigene. Meist ist es sinnvoll gleichzeitig dieselbe Bewegung wenigstens andeutungsweise auszuführen, um sich darüber klarzuwerden, was man eigentlich anstellt, wenn man sich bewegt. Der Andere bekommt dann ein Gefühl, als müsse er diese Bewegung ausführen. Und tut das dann meist auch. |
V4. V40. V41. V67. V74. V75. V110. V112. V113. V115. V117. V118. V234. V249. V264. V265. V266. V267. V276. V286. V288. V295. |
Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
http://www.kersti.de/,
Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.