erste Version zwischen: 11.05.02 und 15.10.02
letzte Bearbeitung: 11/2011
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Bei einigen Ernährungsformen wird empfohlen, daß man ganz
auf Salz (=Natriumchlorid) verzichten solle. Gerade die Gerson-
Therapie, eine der erfolgreichsten Ernährungstherapien bei
Krebs, ist so aufgebaut, daß sogar die Nahrungsmittel so
gewählt werden sollen, daß möglichst wenig Natrium
(ein Hauptbestandteil des Kochsalzes) und möglichst viel Kalium
darin enthalten sein soll (B7.).
Auch Bircher empfiehlt in seinen Büchern immer wieder salzarme
Kost (B11.). Wenn man allerdings bedenkt, daß wir auf der Zunge Geschmacksknospen haben, die auf den salzigen Geschmack spezialisiert sind, erscheint es äußerst merkwürdig, daß Menschen nicht fähig sein sollen, ihren Salzbedarf - unter natürlichen Bedingungen - selbst zu erspüren. Und bei mir zeigt sich da, daß ich bei mineralarmen Wasser - beispielsweise in den Alpen - innerhalb von ein paar Tagen einen regelrechten Salzhunger entwickele und anfange Salz pur zu essen. Wer jemals natürliches Salz probiert hat, weiß, daß es normalerweise irgendwie nach Sand schmeckt. - Also eine ganze Reihe anderer Mineralstoffen enthält. Nahezu reines Natriumchlorit, wie man es heutzutage als Salz im Geschäft kaufen kann, gibt es in der Natur nicht.
Es gibt einige Bücher, die ein einzelnes Mineral oder
Spurenelement als das Heilmittel für eine ganze Reihe
Krankheiten empfehlen
(z.B.B90., Magnesium;
B108., Selen). Da sich die Listen, wogegen
das betreffende Mineral helfen soll jedoch überschneiden,
handelt es sich wohl offensichlich nicht um den Mangel an einem
einzigen Mineral, sondern um ein generelles Ungleichgewicht im
Mineralhaushalt. Manche Mineralien stehen im Übermaß zur
Verfügung wie Salz (NaCl) und die Hauptbestandteile der
Kunstdünger Unser raffiniertes (=gereinigtes) Speisesalz als nahezu reines Natriumchlorid ist zweifellos eine Mitursache dieses Ungleichgewichtes. - Aber nicht weil es zu viel Natriumchlorid enthält, sondern weil es zu wenig andere Mineralien enthält. Deshalb ist es sinnvoll zum Kochen Salz mit natürlichem Mineralgehalt zu nehmen, wie beispielsweise Meersalz oder unraffiniertes Steinsalz.
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VA17. VA20. VA41. VA57. VA69. VA71. VA72. VA76. VA81. VA86. VA92. VA96. VA105. VA107. VA113. VA150. VA193. VA240. VA251. VA259. |
Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
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