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VA244.
Und nach dem, was ich so höre ist die Entwicklung
des "typischen Scientologen" (wobei wohl klar ist,
das niemand hundertprozentig typisch ist, aber das
Grundmuster tritt halt auffällig häufig auf)
folgende:1. In Kontakt kommenMan kommt in irgendeiner Form in Kontakt mit der Church (VA180. Definition Sci) und fühlt sich dabei meist sehr verstanden und nicht bedrängt. Das beruht darauf, daß die Leute dort gelernt haben, wie man bei solchen Gesprächen in der eigenen Mitte bleibt und sich nicht in fremde Probleme reinhängt. Diese innere Haltung ist die Grundlage jeder guten Therapie und darin ist der typische Scientologische Auditor weitaus besser ausgebildet als nahezu jeder Psychologe.VB13. V99.
Ähnlich gut ausgebildete Leute kenne ich nur vom
Option-Institut, das ich für einen indirekten
Ableger der Scientology-Church halte, obwohl die
Leute dort davon nichts wissen. 2. Anfängliche Erfolge und Begeisterung und übertriebene Angriffe durch Nicht-ScientologenDanach hat der Betroffene mit Hilfe der Auditingmethoden einige Erfolge und seine Mitmenschen bescheinigen ihm, daß er sich sehr zum Positiven entwickelt.
Gleichzeitig macht er oft die ersten Erfahrungen mit
völlig überzogener und oft sehr gemeiner Hetze gegen
Scientology und wird eventuell persönlich angegriffen
in einer Form, die sich andere kaum vorstellen können.
Bis hin zu Angriffen die die Existenzgrundlage gefährden.
Na ja - und wie jeder normale gesunde Mensch fragt er
sich, ob er da irgendwie in den falschen Film geraten
ist. Und wie es denn sein kann, daß es SO etwas in
einer Gesellschaft gibt, die er für frei gehalten hat.
Der typische Scientologe hält sich dann so gut es ihm
gelingt, (schließlich ist niemand völlig perfekt) an
den sehr klugen Ratschlag Hubbards, daß man sich
selbst wenn andere sich unethisch verhalten immer
anständig und gesetzestreu (sofern die Gesetze nicht
verbrecherisches Handeln fordern) verhält, weil man
langfristig nur mit dieser Strategie zum Ziel kommt. Auditing selbst führt dazu daß man merkt, wie nach und nach innerlich immer reiner wird. Man sieht wie Probleme, die man sein Leben lang gehabt hat plötzlich spurlos verschwinden und erlebt ein Gefühl von Glück, wie man es sich vorher nicht hatte vorstellen können. 3. OT-Fähigkeiten, Wunder - und: Was bedeutet "Clear Deutschland" oder "Clear World"?Das führt dazu, daß man Ziele wie "Clear Deutschland" oder "Clear World" erstrebenswert findet. Aus mir völlig schleierhaften Gründen, wird außerhalb der Scientology-Church allgemein geglaubt, diese Begriffe würden heißen, daß die Scientology-Church dann die ganze Welt beherrsche.V235. V319. Außerdem läßt sich nicht nur mit den Methoden der Scientology-Church der Zustand clear erreichen. VA46. Tatsächlich wird man aber zum Clear erklärt, wenn man zu der Überzeugung kommt, daß man keinen Auditor mehr braucht, seine durch Auditing lösbaren Probleme selbstständig lösen kann und diese Überzeugung durch eine schwebende Nadel bestätigt wird. Das heißt, der Clear ist jemand, der weiß, daß er nicht mehr von der Church abhängig ist. Aus meiner Sicht hören diverse Clears einfach auf bezahltes Auditing zu machen, ohne diese Bestätigung zu bekommen, weil man das halt nicht zwangsläufig seinem Auditor mitteilt wenn es so weit ist. Eine Welt voller Clears wäre also eine Welt voller mündiger Bürger die endlich zu einer Demokratie im eigentlichen Sinne fähig wäre. Immer noch würde ausgebildete Fachleute die eigentliche Planung der politischen Vorgänge machen, aber sie würden die Cliquenwirtschaft, Manipulation und dergleichen doch deutlich mehr einschränken als das heute noch der Fall ist.
Ungefähr zu der Zeit, wo man clear geht, eventuell
auch etwas später erlebt man diverse fantastische Phänomene:
Der Zufall liefert vor der Haustür ab, was man sich so
zusammenwünscht, man erlebt eventuell Zeitverschiebungen,
stellt fest daß das Wetter auf die eigenen Wünsche und
Gefühle reagiert, entdeckt daß man telepathische
Fähigkeiten besitzt und dergleichen.
Das ist eine fantastische Erfahrung - und man staunt doch
ziemlich, was es so alles gibt, was man nie geglaubt hätte. 4. Und plötzlich geht es einfach nicht mehr voranKurz darauf stellt man fest, daß es irgendwie nicht mehr recht vorangeht. Je mehr man auditiert desto schrecklichere Erinnerungen kommen hoch. Vieles davon ist so grausam, daß man sich einfach nicht vorstellen kann, daß es so etwas furchtbares überhaupt geben kann. Und es scheint einen unerschöpflichen Vorrat an diesen unfaßbar grausamen Erinnerungen zu geben.Diese Erinnerungen sind tatsächlich so viele, daß man sie in einem Leben nicht abarbeiten kann. Das liegt daran, daß man nicht mehr nur die tatsächlich in diesem Körper inkarnierten Anteile auditiert, sondern daß man die gesamte Gruppenseele (VA180. Definition Eso) aus mindestens mehreren tausend wenn nicht mehreren Millionen Anteilen auditiert, der man angehört - es geht also endlos so weiter. Zumindest länger, als ein menschliches Leben dauert. An dieser Stelle ist es wesentlich, daß man lernt das rechte Maß zu finden: Einerseits ist es wichtig, daß diese Arbeit getan wird und irgendjemand muß ja die schwer verletzten Anteile der Gruppenseele heilen. Andererseits ist es wesentlich daß das ein lebender und leistungsfähiger Mensch macht - und es ist deshalb überhaupt nicht sinnvoll seinen irdischen Körper dafür durch schlechte Ernährung oder unsichere Lebensumstände zu belasten.
Im Endeffekt darf dieses Auditing im Leben nicht
mehr Platz einnehmen als für Hobbys zur Verfügung steht.
Also die Zeit und die Kraft die nach dem Lebensnotwendigen
übrig ist. Außerdem ist es natürlich nicht angemessen,
die Menschen dafür daß sie Millionen anderer Wesen auditieren
auch noch bezahlen zu lassen. In der Scientology-Church ist das Wissen, daß hier die Gruppenseele auditiert wird, offensichtlich nicht allgemein bekannt. Das ist aus meiner Sicht einerseits verständlich: Ich habe 1990 Option kennengelernt (das ich heute für einen Ableger der Scientology-Church halte) war bis 1993 etwa clear (ein Wort das dort niemand verwendet, aber ich weiß ja, wann man als clear bezeichnet wird) und habe bis Anfang 2006 - also etwa 12 Jahre - gebraucht um auf diesen Gedanken zu kommen, obwohl ich schon einige Jahre länger alle Einzelheiten zusammen hatte, die das belegen. Andererseits wurde Dianetic 1950 geschrieben und die Church als solche hatte damit über 50 Jahre Zeit auf diesen Gedanken zu kommen und es wundert mich deshalb schon, daß sich das dort nicht inzwischen herumgesprochen hat.
Nachdem die Gruppenseele also registriert hat, daß
eines ihrer Mitglieder clear gegangen ist, öffnet sie für
dieses Mitglied den Zugang zu dem Wissen der Gruppenseele
und stellt dieses Mitglied sozusagen als Auditor für die
Grupppenseele ein. Diesen Zugang nenne ich "inneres Licht".
Danach auditiert dieses Mitglied Wesen, die mengenmäßig
durchaus ein Prozent der Weltbevölkerung ausmachen können
oder sogar mehr. Es arbeitet also nicht mehr für sich selbst,
wie die meisten Menschen das Wort "ich" verwenden, sondern für
ein größeres Gesamt-Ich. Das erklärt das langsame Tempo,
in dem man dabei vorankommt.
Dieses Gesamt-Ich empfindet man dann aber als "ich" weil man die
Anteile der Gruppenseele die man auditiert von innen erlebt, wie
man sich selbst hier auch von innen erlebt und weil man durch diese
Anteile direkt handeln kann. Für den typischen Scientologen ist die Zeit in der er das macht, ziemlich frustrierend. Er ackert endlos um unübersehbare Berge an Ridges wegzuauditieren und hat das Gefühl dabei nicht voranzukommen. Es scheint sogar, daß es ihm schlechter geht als vorher, weil er die Probleme der anderen Anteile der Gruppenseele fühlen muß, um sie auditieren zu können. Dabei gibt er immer mehr Geld aus, verkauft vielleicht sein Haus und macht oft erhebliche Schulden. Nach und nach kommt er ins Zweifeln, ob das Auditieren wirklich so gut ist und gibt schließlich irgendwann auf. Danach verläßt er enttäuscht die Scientology-Church, fühlt sich betrogen, da er das Gefühl hat, unendlich viel Mühe und Geld für nichts aufgewendet zu haben. Viele Menschen bilden sich danach ein, das mit dem Auditing wäre alles nur eine Täuschung gewesen. Andere machen später außerhalb der Church in Partnerarbeit weiter Auditing. 5. Woher kommen dann denn Hartwigs Horrorstorys über die Scientology-Church?Wenn man das so liest, fragt man sich natürlich woher denn dann die Horrorgeschichten kommen die Hartwig, Potthoff und Ähnliche erzählen. Nun, der typische Scientologe kommt damit nicht in Berührung.Wenn jemand eine ein wenig kritische Internetseite hat, wie meine es ist, bekommt er nur die ein oder andere empörte Mail von einem Scientologen, der der Ansicht ist, daß die Church hier ungerecht dargestellt wäre - und im Endeffekt beruhen diese Mails dann auch noch auf Mißverständnissen, die dadurch entstehen daß sie zuerst auf die Kritik gestoßen sind und die Seite deshalb mit einer regelrechten Hetzseite verwechselt haben. Um Hartwigs Horrorstorys zu erleben muß man schon einen von zwei möglichen Fehlern machen:
Entweder man übt heftige und einseitige Kritik in einem
Ausmaß, die von der Church als existenzbedrohend erlebt
wird. Wobei diejenigen die das tun eben auch von Vorgängen
erfahren haben, die eine solche Kritik aus Sicht vieler
Menschen gerechtfertigt erscheinen lassen würden. Harmlos oder
richtig wird das Verhalten der Church dadurch allerdings nicht. Oder aber man steigt in die höchsten Ränge der Scientology-Church auf UND macht sich wirtschaftlich von ihnen abhängig, indem man Vollzeitmitarbeiter wird. Gefährdet sind ebenfalls Kinder von solchen Mitarbeitern.
Das trifft übrigends prinzipiell auf nahezu alle Sekten im Sinne der
Sekteneigenschaften zu: ernsthafte Probleme bekommt nur, wer
wirtschaftlich abhängig ist, oder seine Kritik auf eine Weise
anbringt, die von der Sekte als bedrohlich erlebt wird, weil
sie - nach vorhergehenden schlechten Erfahrungen - damit rechnen daß
Brandanschläge, Entlassungen oder Psychoterror die Folge für
Mitglieder der eigenen Sekte sein können.
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V10. V12. V13. V15. V22. V25. V27. V33. V58. V59. V60. V61. V62. V67. V68. V93. V100. V140. V159. V172. V177. V194. V195. V213. V214. V215. V222. V231. V233. V234. V248. V264. V269. V277. V282. V294. V319. VA16. VA31. VA33. VA39. VA40. VA44. VA45. VA47. VA48. VA50. VA51. VA58. VA63. VA85. VA88. VA91. VA98. VA102. VA103. VA106. VA108. VA109. VA111. VA112. VA115. VA116. VA117. VA122. VA124. VA140. VA206. VA212. VA230. VA232. VA241. VA245. VA247. VA248. VA249. VA250. VA255. VA256.3.11 VA258. VA271. VA278. VB13. B117.5.2 Kin, L. (Pseudonym) / Scientology. Ein Handbuch für Anwender. Die Verfahren. Professionelle Ausübung. B117.5.3 Kin, L. (Pseudonym) / Gott und Co - Nach wessen Pfeife Tanzen wir? |
Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
http://www.kersti.de/,
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Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.