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VA147.

Teilnehmer, Helfer, Lehrer und Führer des Aufstiegs

Jesus und warum es heute Zeit ist, darüber zu reden

Ich erinnere mich daran, daß ich in einem meiner früheren Leben Jesus kannte:
VA146. Kersti: Ich bin Johannes
VA106. Kersti: Reinkarnation
V311. Kersti: Warum ich glaube, daß es stimmt, daß ich Jesus kannte
V314. Kersti: Es gibt viele Menschen, die irrtümlicherweise meinen, Jesus gekannt zu haben
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben.

Seit Jesu Zeit habe ich mehrere andere Leben gelebt, in denen ich mich nicht an meine Begegnung mit Jesus erinnerte. Warum also habe ich gerade in diesem Leben dafür gesorgt, daß mir meine Erinnerungen an Jesus wieder bewußt wurden und mir sogar einige recht umwerfende Beweise für die richtigkeit dieser Erinnerungen vor die Füße gelegt?

Bestimmt nicht, weil ich das so furchtbar beeindruckend finde. Ich habe sehr viele, sehr unterschiedliche Leben gelebt, beinahe jede denkbare Rolle einmal gespielt. Jeder der es will, wird Gelegenheit erlangen, eine ähnlich bedeutende oder sogar eine noch bedeutendere Rolle in einem seiner Leben zu spielen, wenn er sich nur die Mühe macht, in vorhergehenden Leben alles zulernen, was er braucht, um diese Rolle ausfüllen zu können. Die meisten von uns waren schon König und Bettler, Sklave, Bauer, Handwerker, Räuberhauptman und Erfinder, Mörder und Heiliger. Das ist nichts besonderes.
VA117. Kersti: Wieviele Leben leben wir?
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
H3: Kersti: Erinnerungen an Jesus
H4: Kersti: Jesus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt
J1: Kersti: Jesu Gottesbegriffe
J2: Kersti: Hilfe für ein Essenerdorf
J3: Kersti: Jesu Kreuzigung
J4: Kersti: Mein letzter Schüler
J5: Kersti: Die Macht des Vertrauens
J6: Kersti: Was war Jesus für ein Mensch?
KI: Kersti: Inhalt: Erinnerungen an Jesus

Leben ist ein bißchen wie Geisterbahnfahren

Irgendwann entscheidet man sich, daß man gerne Geisterbahn fahren will und steigt ein. Genau wie in einer Geisterbahn gibt es auf der Erde einiges was uns erschrecken, verwirren und durcheinanderbringen kann - aber nichts davon kann unser wahres Ich verletzen. Und genau wie in einer Geisterbahn steigen wir ein, um uns mal so richtig schön zu gruseln, um mal zu erleben, wie es ist wenn man sich machtlos fühlt oder bedroht. Und genau wie in einer Geisterbahn finden wir das nur deshalb spannend, weil wir genau wissen, daß es in Wirklichkeit nichts gibt, was uns bedrohen könnte.

Im Grunde, wenn wir keine weiteren Leben mehr leben wollten, könnten wir einfach zwischen zwei Leben zurückkehren in die Lichtwelten, statt in einem neuen Körper wiedergeboren zu werden.
VA130. Kersti: Feinstoffliche Welten
VA142. Kersti: Erleuchtung, Aufstieg, Einweihung
VA89. Kersti: Ist Erleuchtung vielleicht ziemlich blöd, wenn man sie erreicht?

Viele Seelen entscheiden sich jedoch anders und warten bis auf einem Planeten viele Seelen gemeinsam durch ein extra dafür erschaffenes Tor mitsamt ihrem Körper in die Lichtwelten aufsteigen. Eine solche Situation haben wir heute auf der Erde.

Nicht alleine sein

Eine Seele, die nach oder in einem Leben diese materiellen Welten verlassen will unterscheidet sich erheblich von denen, die noch einige oder viele Leben hier verbringen wollen. Sie hat kein interesse mehr an den Freuden des Lebens - wenn es anders wäre, würde sie ja noch bleiben wollen - sie fällt manchal aus der Rolle und tut Dinge, wo man sich eigentlich drauf geeinigt hat, daß man so tun will, als wären sie unmöglich - denn da sie aufhören will, dieses Spiel zu spielen, ist es für sie nicht mehr wichtig, sich an die Spielregeln zu halten. Aus demselben Grund erzählt sie einfach Dinge, wo man sich doch drauf geeinigt hat, so zu tun als wüßte an das nicht. Kurz: Aufstiegswillige Seelen sind ziemliche Spielverderber. Die für ihr unbotmäßiges Verhalten bestraft gehören.
VA45. Kersti: Was ist an Heiligen so gefährlich, daß man sie unbedingt totschlagen muß? oder Wunder sind wie eine Vergewaltigung
V248. Kersti: Spielverderber - oder - Wer sind die Guten?
V320. Kersti: Im oberen Teil der Brücke wird man verrückt!
V277. Kersti: Das Prinzip der Narrenfreiheit

Die Seele, die aufsteigen will, sieht die Sache natürlich ganz anders. Sie fühlt sich unverstanden, einsam, versteht nicht, warum die Menschen so grausam zueinander sind, obwohl doch offensichtlich ist, daß gerade die größten Feinde oft eng befreundet sind - kurz sie ist nicht mehr ganz von dieser welt und fühlt sich deshalb sehr einsam. Da ist es sehr tröstlich, andere kennenzulernen, die auf demselben Weg sind.
V40. Kersti: Als käme ich von einem anderen Stern
V41. Kersti: Das Gewicht einer Gabe
V112. Kersti: Telepatie: Jemand, der mich versteht
V113. Kersti: Aura: Wenn niemand eine Antwort weiß
V253. Kersti: Manchmal frage ich mich: "Leben wir überhaupt in derselben Welt?"

Ein Grund, sich zum Aufstieg in ein und derselben Zeit zu treffen, um diese Erfahrung gemeinsam machen zu können, ist diese Einsamkeit.

Ein gutes Ende finden

In der Unendlichen Geschichte von Michael Ende (B116.5, Fantasy) gibt es am Ende eine Stelle, wo sich Bastian von der Erde zusammen mit Fuchur dem Glücksdrachen und Atréju aus Fantasien in inneren des Amuletts befindet, das das Tor zwischen der Erde und Fantasien, der Fantasiewelt bildet. Im Zentrum dieses Amuletts sprudelt das Wasser des Lebens, das von einer weißen und einer schwarzen Schlange umgeben ist. Als Bastian fragt, wie er zurück auf die Erde kommt, bekommt er folgende Antwort:
"Die Wasser fragen dich", verkündete Fuchur, "ob Du alle Geschichten, die du in Fantasien begonnen hast, auch zu Ende geführt hast."
"Nein", sagte Bastian, "eigentlich keine."
Fuchur horchte eine Weile. Sein Gesicht nahm einen bestürzten Ausdruck an.
"Sie sagen, dann wird dich die weiße Schlange nicht durchlassen. Du mußt zurück nach Fantásien und alles zuendebringen."
"Alle Geschichten?" stammelte Bastian, "dann kann ich nie mehr zurück. Dann war alles umsonst."
Am Ende übernimmt Atréju für seinen Freund die Beendigung der Geschichten und Bastian kann heimkehren.

Ich zitiere diese Stelle aus dem Buch, weil sich für manche Seelen ein ähnliches Problem ergibt, wenn sie unsere Welt verlassen wollen. Wir haben vieles erlebt, viele Freundschaften geschlossen, vielen geholfen und viele haben uns geholfen. Für vieles fühlen wir uns noch schuldig und würden es gerne wieder gut machen, für vieles sind wir dankbar und würden gerne eine Gegenleistung erbringen. Und selbstverständlich gibt es auch viele, die uns gerne einen Ausgleich geben würden für das, was sie uns angetan haben oder für ein Geschenk, das wir ihnen gemacht haben. Und doch reicht es uns langsam mit dem Geisterbahn fahren. Wir wollen heim ins Licht, heim zu Gott, dorthin wo wir zuhause sind, zurückfinden zu unserem wahren Ich. Das alles kann man jedoch noch hinter sich lassen - denn im Großen und Ganzen gleicht sich doch das Positive mit dem Negativen aus.

Sehr viel schwieriger ist das, wenn man eine Verpflichtung übernommen hat, die sich über viele Leben hinzieht und die man selbst im Angesicht des Aufstiegs noch wichtig findet.

Eine solche Verpflichtung ist ein Boddhisvatagelübte: eine Seele weit genug ist, um jederzeit aufzusteigen, hat geschworen, bis zur nächsten Zeitenwende auf der Erde zu bleiben, um anderen Seelen den Weg zurück ins Licht zu zeigen. Für diese Seelen ist es wichtig, zu wissen, daß nach ihrem Aufstieg andere diese Aufgabe übernehmen werden.

Eine andere solche Verpflichtung ist die Zugehörigkeit zu den Hütern des Lichts. Die Hüter des Lichts erfüllen eine ähnliche aufgabe, jedoch eine Ebene tiefer: sie helfen denjenigen, die den Glauben an das Gute, an Freundschaft und Menschlichkeit verloren haben, wieder zum guten zurückzufinden, sie lehren das irdische Zusammenleben besser und glücklicher zu gestalten und führen so diejenigen auf die menschliche Ebene zurück, die ihre seele verkauft haben oder sogar zu den Dunkelwesen zählten. Auch ihnen ist es sehr wichtig, darauf vertrauen zu können, daß andere diese Aufgabe nach ihnen übernehmen.

Zeiten gemeinsamen Aufstiegs, wie wir sie jetzt erleben, haben für diese beiden Gruppen die Funktion, daß sie Gelegenheit haben, ihre Verpflichtungen an feierlich an Jüngere zu übergeben, die bereit sind diese Aufgabe zu übernehmen.

Aufstiegshelfer

Jesu Aufgabe in seinem damaligen Leben war es, einige der irdischen Helfer für den gemeinsamen Aufstieg auszubilden. Weitere wurden von seinen Schülern ausgebildet, also von mir und anderen Jüngern.

Jesu Aufgabe war dabei vor allem, diejenigen zu berufen, die aus dem Dunkel kommen, wie das bei etwa der Hälfte der Hüter des Lichts der Fall ist. Auch ich war, bevor ich mich den Hütern des Lichts zuwandte einer von den Dunklen.
VA91. Kersti: Kersti, aus welchem Hut zauberst du die ganzen Sadisten hervor?
VA93. Kersti: Dunkelwesen
V225. Kersti: Hüter des Lichts
V215. Kersti: Der dunkle Tunnel mit dem Licht am Ende und Scientology
V216. Kersti: Wirklichkeitsebenen und wo findet sich Gott

Neben den ehemaligen Hütern des Lichts gibt es noch zwei andere große Gruppen, die sich hier inkarniert haben, um den gemeinsamen Aufstieg unterstützen und mit aufzusteigen. Das sind die Kinder der Lichtwelten, die sich bei uns inkarnieren, um uns den Weg in ihre Heimat im Licht zu zeigen und es sind die Boddhisvatas, die schon seit Jahrtausenden zum Aufstieg fähig wären sich aber immer wieder inkarniert hatten, um auch anderen den Weg zu zeigen.
VA121. Kersti: Kinder der Lichtwelten als Aufstiegshelfer und ihre Irrtümer

Die zurückbleiben

V64. Kersti: Jeder darf mit aufsteigen
Jeder, der hier lebt wurde vor seiner Geburt informiert, daß hier ein Aufstieg ablaufen wird, aber nicht jeder will mit aufsteigen. Manche wollten nur einen solchen Aufstieg aus der Nähe miterleben ohne daran teilzunehmen, andere hatten ursprünglich vor mit aufzusteigen haben sich aber im letzten Augenblick umentschieden. Tatsächlich steigt nur etwa 1/3 der Erdbevölkerung mit auf. (Die Zahl war von Anfang 2004. Inzwischen haben sich mehr fr den Aufstieg entschieden.)

Wie werden die anderen 2/3 den Aufstieg erleben? Nun - sehr unterschiedlich. Manche werden die Aufsteigenden bis zur Tür begleiten und ihnen nachwinken, wenn sie gehen und diese Erinnerung in ihrem Herzen verborgen bewahren, bis sie ein Weltenalter später andere anhand dieser Erinnerung bis zum Aufstieg führen. Manche steigen sogar mit auf und kommen dann doch wieder in der Materie zur Welt.

Andere sind fest davon überzeugt, daß sich heute auf diese Welt die Spinner breitmachen, die vollkommen unhaltbare Behauptungen verbreiten. Irgendwann - nämlich dann, wenn wir aufgestiegen sind - stellen sie fest, daß man von diesen Spinnereien nichts mehr hört und dann sagen sie: "Seht ihr? Doch recht gehabt. Das war alles nur Spinnerei." und niemand wird ihnen das Gegenteil beweisen. Warum auch?

VA142. Kersti: Erleuchtung, Aufstieg, Einweihung
VA148. Kersti: Wie wird man nun erleuchtet?

Kersti


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, Internetseite: http://www.kersti.de/, E-Mail an Kersti_@gmx.de