erste Version vor: 26.02.01
letzte Überarbeitung: 3/07
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Daß mein Denken und Verhalten offensichtlich erheblich vom üblichen abwich, führte dazu, daß ich
andere Leute geradezu ausfragte, wie sie dachten und Bücher übers denken las. Die meisten Menschen, so erfuhr ich, denken in Worten. Sprache hat so erhebliche Nachteile, daß ich sie nicht zum Denken benutze, es sei denn, ich überlege mir gerade die beste Formulierung, um einen Gedankenkristall in Sprache zu übersetzen. Sprache ist eindimensional, man kann immer nur ein Wort nach dem anderen denken. Die sprachlichen Gedanken sind sozusagen aufgereiht wie Perlen auf einer Schnur. Sprache ist langsam, verglichen mit nichtsprachlichem Denken.
Ein Bekannter sagte: Menschen, die überwiegend sprachlich denken, können tatsächlich oft nicht aufhören zu denken. |
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
http://www.kersti.de/,
Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.