erste Version: 12/2003
letzte Bearbeitung: 1/2012
Die überschaubare geistige Welt der meisten Menschen, die spirituelle Erfahrungen machenZu den Dingen, die mich bei der Beschäftigung mit früheren Leben verblüfft haben, zählte, daß so viele Menschen, die Erfahrung darin hatten, mit anderen Menschen und ihren Reinkarnationserfahrungen zu arbeiten, so Sätze fallen ließen wie "Zu Beginn der Sitzung verschaffe ich mir einen Überblick über die Reinkarnationen des Klienten." - und "Menschen haben durchschnittlich etwa 100 Leben gelebt".Viele Reinkarnationstherapeuten aber auch Schamanen oder Spiritisten bewegen sich offensichtlich überhaupt in einer erstaunlich kleinen, überschaubaren, geordnet erscheinenden Welt, in der sie immer wieder dieselben Typen von Erfahrungen mit der Geistigen Welt machen.
Das seltsame ist nur: Es wirkt, als wäre es nicht bei allen dieselbe Welt. So behaupten Wicklands Geister beispielsweise, es gäbe keine Reinkarnation. Andererseits zeigt aber die Erfahrung, daß man sich gegenseitig Dinge in der Geistigen Welt zeigen kann und dabei dieselben Einzelheiten beobachtet, wenn man das tut. Wann immer ich etwas verstanden zu haben glaube, zeigt sich eine neue Ebene der RealitätIch habe zu Anfang meiner Beschäftigung mit Reinkarnation - etwa die ersten fünf Jahre - versucht mir zu jedem Leben, das hoch kam Notitzen zu machen. Als ich je eine kurze Notitz zu hundert einzelnen Leben, die ich jeweils Anhand der Todesscene identifiziert habe, zusammen hatte, habe ich das aufgegeben. Inzwischen erinnere ich mich seit über zwanzig Jahren an immer neue frühere Leben und an immer neue Sorten von früheren Leben - und der Vorrat scheint nie auszugehen. Von einem "Überblick über meine früheren Leben" kann jedenfalls keine Rede sein, obwohl ich mich bestimmt inzwischen an über tausend Leben erinnert habe. Hinzu kommt, daß immer mehr neue Typen von früheren Leben auftreten. Zuerst hatte ich nur Erinnerungen an irdische Inkarnationen als Mensch, dann kamen Erinnerungen aus feinstofflichen Welten und Parallelwelteninkarnationen hinzu, dann Tierinkarnationen oder auch als Drache.Aber auch was die aktuellen Erfahrungen mit feinstofflichen Wahrnehmungen angeht, kommen immer mehr unterschiedliche Erfahrungsbereiche hinzu, ich erfahre sowohl immer mehr und immer unterschiedlichere Detailinformatioenen als auch immer neue erfahrungstypen un erinnerungen an immer fremdartigere Zeiten und Ebenen hch.
Und den Menschen, mit denen ich regelmäßig arbeite, geht es zu einem erheblichen Teil ebenso. Mich vewirrte das, denn nach allem, was ich wußte, tat ich sehr viel weniger, um an Reinkarnationserinnerungen zu kommen, als der typische Reinkarnationstherapeut. Wenn irgendein Gefühl im Alltag auftrat, das in seiner Richtung oder Heftigkeit nicht durch die Situation, in der ich mich gerade befand, zu erklären war, fragte ich mich nur, wo dieses Gefühl herkommt und dann kam die nächste Erinnerung ins Bewußtsein. Ich verwende keine Entspannungstechniken, keine Hypnose und tue meistens noch irgendetwas nebenher, wenn ich mich erinnere. Einweihungen machen es schwer, zu entscheiden, was zu einem selbst gehört und was nichtInzischen weiß ich, daß dieses Phänomen auf Einweihungen, die in der Geistigen Welt durchgeführt wurden, zurückzuführen waren.VA80.2 VA179. Ich habe aufgrund dieser Einweihung Millionen an Anteilen in meine Persönlichkeit integriert, so daß ich jetzt Erinnerungen aus diversen verschiedenen Inkarnationslinien habe. Die Integration dieser Anteile führte dazu, daß ich es inzwischen sehr schwierig finde, zu entscheiden, welche der Leben, an die ich mich erinnert habe, man denn als meine Leben bezeichnen kann. Hinzu kommt, daß bei mir häufig für begrenzte Zeit mehrere Anteilen, die sich in unterschiedlichen feinstofflichen Körpern in der geistigen befinden, nur eine einziges Ich-Gefühl und ein einziges Bewußtsein haben, während dieselben Anteile zu anderen Zeiten in der Geistigen welt nur einen Körper haben, in diesem Körper aber möglicherweise ein Teil des Bewußtseins völlig abgetrennt ist, um irgendeine zeitlich begrenzte Aufgabe zu lösen. Was "ein" Anteil von mir ist, ist völlig unklar, weil nahe verwandte Anteile sich beliebig miteinander vereinigen und aufteilen können. Dafür sind mehrere Anteile unterschiedlicher Gruppenseelenfraktionen in meinem Körper inkarniert, die so wenig miteinander verwandt sind, daß sie zich zwar über die Gruppenseelenverbindung verständigen aber nicht völlig zu einem Anteil vereinigen können. Ich kann zuordnen zu welcher Gruppenseelenfraktion ein Anteil zählt, dessen Sichtweise ich aufschreibe, doch es ist beispielsweise nicht zu entscheiden, ob man diesem Anteil oder mir das aufschreiben zuordnen soll, weil während des Aufschreibens nur ein ich für diesen Anteil und für den in mir inkarnierten Anteil gemeinsam existiert, das aufschreibt. In manchen Fällen handelt es sich um einen in mir inkarnierten Anteil, in anderen Fällen handelt es sich um einen Anteil mit dem sich ein in mir inkarierter Anteil vor dem Leben eins war und sich nach dem Leben wieder vereinigen wird, bevor er für die nächste Inkarnation einen Anteil abspaltet, der aus anderen Teilen zusammengesetzt ist, als der, der diesmal in mir inkarniert ist. Sehr frühe Inkarnationen fanden häufig statt, bevor sich die heutigen Gruppenseelenfraktionen so aufgeteilt haben, wie sie heute sind. Daher ist das ich, dem sie zugehören völlig anders zusammengesetzt als unser heutiges ich. Bei Erinnerungen an Inkarnationen aus Parallelwelten besteht das Problem, daß sie einen völlig anderen Erfahrungshintergrund haben als die zugehörigen Anteile aus dieser Welt sich aber trotzdem mit dieser vereinen. Verhältnisse bei normalen InkarnationenEs gibt zwei übliche Formen der Inkarnation. Die Ureinwohner dieser Welt, die derselben höheren Gruppenseele angehören, wie diese Welt selbst, projizieren den feinstofflichen Körper, den sie brauchen, um sich mit dem irdischen Körper zu verbinden, selbst. Wesen, die nicht zu unserer höheren Gruppenseele zählen, verbinden sich mit einer einheimischen Seele und nutzen den von ihr projizierten feinstofflichen Körper um sich zu inkarnieren.VB138. Gemeinsam ist ihren normalen Inkarnationen, in denen keine Einweihungen durchgeführt werden, jedoch, daß sie im Leben im Allgemeinen mehr Anteile abspalten als sie in demselben Leben integrieren, daß sie während des Lebens keine Verbindung zu anderen Gruppenseelenanteilen aufbauen können und daß sie ihre Probleme im allgemeinen nur bis zum letzten schweren Trauma, das zu massiven Abspaltungen und einer vollständigen Erinnerungsblockade führte, aufgearbeiten können. Daher ist relativ klar, daß jedes Leben, an das sie sich erinnern, auch eindeutig eigenem Ich zuzuordnen ist, das in seiner Zusammensetzung auch dem heutigen Ich sehr ähnlich ist. Das heißt aber nicht, daß das die einzigen Leben wären, die sie je gelebt hätten. Wenn man ihnen im feinstofflichen ein paar Einweihungen gibt, werden auch sie Anteile integrieren und dadurch einen völlig unüberschaubare Menge an Leben erinnern und es gibt auch vor dieser Erinnerungssperre Leben, die von einem größeren ich gelebt wurden, mit dem sie damals noch eins waren.
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
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