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VA130.

Feinstoffliche Welten

Inhalt

7. Siebte Kosmische Ebene

7.1 Materielle Welt / Physische Welt

7.2 Empfindungswelt
7.3 Welt der Gedanken
7.4 Welt des Lebensgeistes, Reiner Geist, 3. Himmel
7.5 Welt des Göttlichen Geistes, 4. Himmel
7.6 Welt der Jungfräulichen oder Ur-Geiste, 5. Himmel
7.7 Welt Gottes, 6. Himmel

6. Kosmische Ebene - 1. Kosmische Ebene

Aufteilung des Feinstofflichen in mehrere Ebenen oder Welten

Das Feinstoffliche wird in der esoterischen Literatur in unterschiedlich viele Ebenen aufgeteilt, die in unterschiedlichem Ausmaß feinstofflich sind. Die feinstoflicheren Ebenen werden auch als "höher" oder "subtiler" bezeichnet. Die weniger feinstofflichen Ebenen werden als "materieller" oder "dichter" bezeichnet.

Brennan, Heindel, Steiner und Bardon verwenden eine Aufteilung in zwei bis sieben sogenannte Welten, die jeweils in mehrere Ebenen aufgeteilt sind. Zur materiellen Welt gehören in diesen Aufteilungen zwei bis höchstens vier feinstoffliche Ebenen. Heindel spricht zudem von sieben kosmischen Ebenen, von denen jede sieben Welten enthält.

Für diese Unterschiede in der Zahl der Ebenen werden zwei Gründe angegeben:

Da den esoterischen Autoren die Ansichten der anderen Esoteriker bekannt sind, und sich auseinander entwickelt haben, ist es möglich, die Ebenenbezeichnungen anhand ihrer Beschreibungen einander zuzuordnen (so geschehen z.B. in Buch: B136. Q10):

Die "Geistige Welt" und die "Welt der Gedanken" der Esoterik sind keine Welten, wie wir das Wort normalerweise verstehen, sondern Grade der Feinstofflichkeit

Die Bezeichnung "Welten" für die Physische Welt, die Empfindungswelt und die Welt der Gedanken ist irreführend, da es sich hierbei nicht um getrennte Welten handelt, sondern um feinstoffliche Seinszustände der Materie, die auch auf der Erde vorkommen. Die Aussage: "Mein Schutzengel befindet sich in der Welt der Gefühle" ist gleichbedeutend mit "Mein Schutzengel hat einen Körper aus Astralmaterie". Ein Wesen, das sich in der Astralwelt befindet, ist also nicht unbedingt auf einem anderen Planeten, sondern kann sich in demselben Zimmer befinden wie ich und besteht einfach aus einem anderen Material.

Die Esoterik kennt aber auch Welten, die nicht Bestandteile dieser Erde sind und nicht mit den unten besprochenen Welten verwechselt werden sollten.

Einmal gibt es das Konzept der Parallelwelten, die dadurch entstehen, daß durch unsere Entscheidungen die bestehende Welt sich in immer mehr unterschiedliche Welten aufspaltet.
VA293. Kersti: Feinstoffliche Welten: Meine Sicht
Ähnliche Konzepte werden auch von Wissenschaftlern vertreten (Buch: B136. W2), beispielsweise die Viele-Welten-Interpretation der Quantentheorie.

Fantasiewelten werden auch oft als echte Welten betrachtet, die etwa so feinstofflich sind wie unsere Gefühle. Wenn nur ein Schöpfer an einer solchen Welt beteiligt ist, zählt sie als private Welt. Hat eine solche Welt viele Schöpfer, zählt sie als echtes feinstoffliches Universum. Esoteriker aber auch Fantasyautoren berichten oft, daß sie das Gefühl haben, in diesen Welten zu handeln und daß die Personen der Geschichten ein Eigenleben entwickeln, daß man sie also nicht so einfach tun lassen kann was man will. Von vielen Menschen wird das als ein innerpsychisches Phänomen betrachtet. Dagegen sehen einige Esoteriker diese Welten als objektive Welten an und erzählen, daß dasselbe Ereignis in einer solchen Welt oft von mehreren Personen unabhängig beobachtet werden kann und die Berichte sich dann voneinander in etwa so sehr unterscheiden wie wenn drei Personen von demselben Abendessen hier in dieser Welt berichten. Solche Fantasiewelten können über Generationen auf der feinstofflichen Ebene bestehen bleiben. (Buch: B136. Q16; Q7; Q11.2 S.114)

7. Kosmische Ebene

Bezeichnungen:

7.1 Materielle Welt / Physische Welt

Andere Bezeichnungen für die Materielle Welt / Physische Welt

7.1.1-7.1.3 Aggregatszustände der Materiellen Ebene oder Chemischen Region

Diese Aggregatszustände zählen strenggenommen nicht zu den feinstofflichen Welten, da sie ja grobstofflich und nicht feinstofflich (VA180. Eso), sind. Gemeint sind hier die Aggregatszustände, die auch in Physik und Chemie so genannt werden. Sie wurde aber in diese Übersicht aufgenommen, da ohne sie der Gesamtüberblick unvollständig wäre. Bardon ersetzt die Aggregatszustände durch die klassischen vier Elemente, also fest durch Element Erde, flüssig durch Wasser, gasförmig durch Luft und die unteren Ätherebenen durch das Element Feuer.

Andere Bezeichnungen für die unteren vier Ebenen der Materiellen Welt / Physischen Welt

Für den Körper dieser Ebenen sind folgende Bezeichnungen üblich:

Zur Synonymen zu feinstofflich und grobstofflich siehe auch:
VA291. Kersti: Begriffsgeschichte des Feinstofflichen

7.1.1 Erde, Feststoffe

Andere Bezeichnungen für die Feststoffe

7.1.2 Wasser, Flüssigkeiten

Andere Bezeichnungen für die Flüssigkeiten

7.1.3 Luft, Gase

Andere Bezeichnungen für die Gase

7.1.4-7.1.7 Feinstoffliche Ebenen der Physikalischen Welt: Äther unterschiedlicher Dichte

7.1.4-7.1.6 Feinstoffliche Ebenen der Physikalischen Welt: die dichteren drei Äther

Bezeichnungen für die Ätherebenen: Bezeichnungen für den Körper der Ätherebenen:

7.1.4 Chemischer Äther

Vermittler der Assimilation und Ausscheidung Bezeichnungen für den Körper des Chemischen Äthers:

7.1.5 Lebensäther

Bezeichnungen für den Lebensäther:

Bezeichnungen für den Körper des Lebensäthers:

7.1.6 Lichtäther

Vermittler der Sinneswahrnemung

Bezeichnungen für den Lichtäther:

Bezeichnungen für den Körper des Lichtäthers:

7.1.7 Rückstrahlender Äther

Gedächtnis der Natur, Verbindung zur Empfindungswelt

Bezeichnungen für den Rückstrahlenden Äther:

Bezeichnungen für den Körper des Rückstrahlenden Äthers:

Achtung Verwechslungsgefahr: Die Auraebenen der geistigen Welt werden von Bardon (VA176.), Yogananda und Leadbeater als Astralkörper oder Astraler Körper bezeichnet. Der Ätherische Körper (siehe VA177.1) wird von Besant auch als Astraler Körper bezeichnet.

7.2 Empfindungswelt, Astralwelt, Emotionalwelt

Das bis jetzt Beschriebene bezieht sich nur auf die untersten feinstofflichen Ebenen, die zur physischen Welt gehören und deshalb physikalisch untersuchbar sind. Die höheren Ebenen beinhalten kein Licht, sondern einen Stoff der sich von Licht so sehr unterscheidet wie Licht von Materie.

Heindel: "Wenn wir von der Materie der Empfindungswelt sprechen, so müssen wir zugeben, daß sie einen Grad weniger dicht ist, als die Materie der physischen Welt. Aber es ist vollständig falsch, zu glauben, sie sei feinere Physische Materie." (Buch: B136. Q9 S.39)

Laut Steiner und Brennan steht diese Welt zur materiellen Welt etwa in einem ähnlichen Verhältnis wie ein Photonegativ zum eigentlichen Photo. Wo in der physischen Welt ein Stein ist, ist in der Empfindungswelt ein Loch und wo in der Empfindungswelt alles ausgefüllt ist, ist in der pysischen Welt leerer Raum. (Buch: B136. Q11.2 S.112, Q5.1 S.108ff)

Yogananda gibt die Aussagen seines Meisters Sri Yukteswar mit folgenden Worten wieder:

Das astrale Universum (gemeint ist die Empfindungswelt) (...) ist vielhundertmal größer als der physische Kosmos. Die ganze grobstoffliche Schöpfung hängt wie eine kleine massive Gondel unter dem riesigen leuchtendem Ballon der Astralsphäre. Ebenso, wie es viele physische Sonnen und Sterne gibt, die im Weltraum schweben, so gibt es auch zahllose astrale Sonnen- und Sternensysteme. (Buch: B136. Q17. S.525)
Die esoterischen Autoren sind sich einig, daß jeder Gegenstand und jede Person, die auf der Erde lebt, auch einen Körper in der Empfindungswelt hat, umgekehrt hat aber nicht jedes Wesen, das in der Empfindungswelt verkörpert ist, auch einen materiellen Körper. Neben den astralen Gegenstücken der uns bekannten Menschen, Tiere und Pflanzen gibt es in der Empfindungswelt Schutzengel, Geistführer, Feen, Wassernixen, Kobolde, Gnomen, Halbgötter, Geister, Erzengel, Gefallene Engel (Buch: B136. Q17. S.526, Q11.2 S.109f; Q5.1 S.106f+S.302)

Gefühle kann man in der Empfindungswelt ähnlich wahrnehmen wie man hier das Wetter sieht: als farbige Nebel, Blitze und dergleichen. Unsere Fantasiewelten sind reale Orte der Empfindungswelt (Buch: B136. Q16; Q7; Q11.2 S.114).

Wenn ein Mensch die Empfindungswelt, die zu dieser Erde gehört, wahrnimmt, erkennt man das laut den esoterischen Autoren daran, daß er mit seinen höheren Sinnen sieht, daß seine Mitmenschen von Schutzengeln und Geistführern umgeben sind. Er sieht Pflanzenelfen in jeder Pflanze, Gnomen und andere Naturwesen.

Andere Bezeichnungen für die Empfindungswelt

Bezeichnungen für das Material der Empfindungswelt: Bezeichnungen für den Körper der Empfindungswelt: Mehr zur Empfindungswelt findet sich hier:
VA305. Kersti: Die Geistige Welt, Empfindungswelt oder Astralwelt

7.2.1-7.2.3 Untere drei Ebenen der Empfindungswelt

Laut Heindel überwiegt hier die Abstoßung verschiedener Gefühle voneinander die Anziehung.

Bezeichnungen für den Körper

7.2.1 Erste Ebene: Leidenschaft und niedere Begierde (Erde)

Andere Bezeichnungen für die Feststoffe Bezeichnungen für den Körper

7.2.2 Zweite Ebene: Eindrucksfähigkeit

Andere Bezeichnungen Bezeichnungen für den Körper

7.2.3 Dritte Ebene: Wünsche (Luft)

Andere Bezeichnungen Bezeichnungen für den Körper

7.2.4 Region Gefühl (Interesse, Gleichgültigkeit, Feuer)

Andere Bezeichnungen Bezeichnungen für den Körper

7.2.5-7.2.7 Obere drei Ebenen der Empfingungswelt

Bezeichnungen für den Körper

7.2.5 Seelenleben

Bezeichnungen für den Körper

7.2.6 Seelenlicht

7.2.7 Seelenkraft

7.3 Welt der Gedanken, Mentalwelt, Welt des Geistes, Kausalwelt

Mit "Welt der Gedanken" wird eine Ebene bezeichnet, in der es zwar schon Ideen und komplexe geistige Konstrukte gibt, denen ein sehr feinstoffliches Material als Träger dient. Diese Ideen sind aber noch nicht wie in der "Welt der Gefühle" zu einer zusammenhängenden Welt verwoben, sondern bilden höchstens komplexe Ideen. Da es hier noch keine zusammenhängende Welt gibt, lassen sich Objekte aus der Welt der Gedanken keinem bestimmten Ort in der Materiellen Welt zuordnen, sondern sind durch ihren Urheber von überallher zugreifbar.

Hier materialisiert sich jeder Gedanken und jede Idee augenblicklich, im Gegensatz zur Empfindungswelt in denen ein solches Erschaffen gewöhnlich einige Zeit erfordert. (Buch: B136. Q17.)

Andere Bezeichnungen für die Welt der Gedanken

Bezeichnungen für den Körper der Welt der Gedanken

7.3.1-7.3.3 Region der konkreten Gedanken

Bezeichnungen für den Körper

7.3.1 Region Urtypen der Formen, Kontinentale Region

Andere Bezeichnungen für die Kontinentale Region Bezeichnungen für den Körper in der Welt der konketen Gedanken

7.3.2 Region Urtypen der universellen Lebenskraft, Ozeanische Region

7.3.3 Region Urtypen der Begierden und Erregungen, Luftregion

7.3.4 Kräfte der Urtypen, Brennpunkt, Feuer

Bezeichnungen für den Körper

7.3.5-7.3.7 Region der abstrakten Gedanken

Bezeichnungen für den Körper

7.3.5 Keimideen der Begierden und Erregungen von Tieren und Menschen

7.3.6 Keimideen des Lebens

7.3.7 Keimideen der Formen

7.4 Welt des Lebensgeistes, Reiner Geist, 3. Himmel

7.5 Welt des Göttlichen Geistes, 4. Himmel

7.6 Welt der Jungfräulichen oder Ur-Geistes, 5. Himmel

7.7 Welt Gottes, 6. Himmel

Kosmische Ebenen

Alle bisher beschriebenen Ebenen ordnet Heindel der 7. Kosmischen Ebene zu. Blavatsky bezeichnet diese Ebene als Prakritischen oder Irdischen Plan.

Heindel postuliert sechs weitere kosmische Ebenen, macht aber nur über die erste Kosmische Ebene die Aussage, daß dort das höchste Wesen beheimatet sei, das für Gott so etwas wie der Gott für uns sei. Es sei in die sieben großen Logoi aufgespalten.

Blavatsky postuliert ebenfalls sieben kosmische Ebenen, die sie aber als "Pläne" bezeichnet. Über diese sagt sie, daß drei unfaßbar seien und vier für den höchsten Adepten erkennbar sind. Sie benennt aber nur die untersten vier. (Buch: B136. Q20.3 S.551)

Zuordnung:

6. Kosmische Ebene - astraler Plan

Die 6. Kosmische Ebene oder der Astralplan ist laut Blavatsky in 7 Pläne aufgeteilt, die sie folgendermaßen benennt. Ich beginne mit dem grobstofflichsten.(Buch: B136. Q20.3 S.553)

Blavatskys inhaltliche Beschreibung dieser Ebenen, legt für mich nahe, daß es sich hierbei tatsächlich um diejenige "Richtung" handelt, die ich in folgendem Text als "hinten" und "vorne" dargestellt habe und daß es sich hierbei nicht um unterschiedliche Grade der Feinstofflichkeit handelt. Meiner Wahrnehmung nach sind sie durchweg Unterschiedliche Ebenen der Welt der Gefühle oder Astralwelt.
VA293. Kersti: Gottzu- und -abgewandtheit

Da Heindel die kosmischen Ebenen aber von Blavatsky hat, gehe ich davon aus, daß diese kosmischen Ebenen so nicht existieren, wie er sie sich vorstellt.

Quellen

Wenn keine Einzelnachweise angegeben sind, stammen die Angaben aus den hier aufgeführten Büchern:
Buch: B136. Bücher zur Esoterik

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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