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erste Version: 11/2007
letzte Bearbeitung: 12/2011

VB34.

Das Wesen der Zeit

Gibt es Zeit?

In der Esoterik taucht oft die Behauptung auf, Zeit gäbe es in Wirklichkeit nicht. Ich halte das für Blödsinn, denn selbstverständlich existiert das Phänomen, das wir als Zeit wahrnehmen und es existiert die für uns Menschen typische Art, Zeit zu empfinden und zu messen.

Das einzige was falsch ist, ist unsere Vorstellung davon, was das, was wir Zeit nennen, ist. Die meisten Menschen nehmen nämlich an, Zeit wäre etwas, was linear immer weiter fortschreitet, was für jeden gleich schnell verläuft, auch wenn wir es unterschiedlich empfinden und zu jedem Augenblick gäbe es nur eine einzige Zukunft und eine einzige Vergangenheit. All diese Vorstellungen sind falsch, wie diejenigen feinstofflichen Wesen wissen, die mehr als sieben Dimensionen gleichzeitig wahrnehmen können.

Hier auf der materiellen Erde ist die Zeit der hier lebenden Wesen sehr viel stärker miteinander gekoppelt als auf den feinstofflicheren Ebenen, so daß es uns nicht auffällt, daß die Welt in Wirklichkeit anders funktioniert, als wir uns das vorstellen.

Parallelweltenaufspaltung: Es gibt nicht nur eine Zukunft

Warum die Welt sich aufspaltet

Der Räuberpolizist

Es war einmal ein Junge, der konnte sich gar nicht entscheiden, ob er nun Räuber oder Polizist werden wollte. Lange überlegte er hin und her, spielte mal Polizist und mal Räuber - und wußte immer noch nicht, was von beidem denn nun besser wäre. Schließlich wurde er Polizist, weil die Guten doch immer die Polizisten sind, oder?

Von diesem Augenblick an fühlte er sich nur noch halb. Zuerst bereuhte er die Entscheidung die Hälfte der Zeit und wäre gerne doch noch Räuber geworden, doch er blieb mit halben Herzen Polizist und vergaß nach und nach, daß er genauso gerne Räuber gewesen wäre. Aber er fühlte sich immer noch halb und schwach.

Schließlich starb er, und fühlte sich immer noch so unvollständig, als hätte er sein halbes Ich irgendwo verloren. Also dachte er, daß es vielleicht doch besser wäre, Räuber zu werden.

Er kam also in einer Räuberfamilie zur Welt und wurde Räuber. Er begegnete in diesem Leben Polizisten, die all die verschiedenen Dinge mit ihm taten, die er früher immer mit Räubern gemacht hatte. Und nach einem langen Leben starb er schließlich und ihm wurde im Tode bewußt, daß er sich auch in jenem Leben immer noch so halb gefühlt hatte.

Im Jenseits fühlte er sich dann plötzlich wieder ganz. Verwirrt schaute er sich seine Erinnerungen an und bemerkte etwas Seltsames: Er hatte Erinnerungen an zwei verschiedene Vergangenheiten. In der einen war er zuerst Räuber gewesen und dann Polizist in der anderen war es genau umgekehrt. Und als jeweils beide Leben abgeschlossen waren, waren beide Seelenhälften einander wieder so ähnlich, daß sie wieder miteinander verschmelzen konnten.

Diese Geschichte ist frei erfunden, weil jede wahre Geschichte natürlich viel komplizierter und deshalb viel zu unübersichtlich ist, um als solches Beispiel zu dienen. Im Prinzip aber funktioniert die Welt genau so wie in dieser Geschichte.

Menschen treffen in ihren Leben nur verhältnismäßig selten wirkliche Entscheidungen, die tatsächlich zu zwei unterschiedlichen Zukünften führen. Meist tun wir einfach aus Gewohnheit, was wir immer getan haben und denken überhaupt nicht darüber nach, daß man ja auch etwas anderes tun könnte. In anderen Fällen denken wir zwar über zwei Möglichkeiten nach, aber nur eine kommt für uns wirklich in Frage und deshalb entsteht auch nur eine Zukunft.

Wenn wir uns jedoch aus irgendeinem Grund nicht wirklich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden können, entstehen an diesem Punkt tatsächlich zwei verschiedene Zukünfte.

Wie sich die Welt aufspaltet

Wenn ein Mensch von mehreren theoretischen Wahlmöglichkeiten zwei ausgewählt und umgesetzt hat und nicht nur eine, hat man nicht sofort zwei vollständige Parallelwelten, sondern sie entstehen nicht schneller, als sich die Wirkungen dieser Entscheidung ausbreiten.

Zuerst trennt sich die Welt an der Stelle auf, wo diese Entscheidung getroffen wurde, dann wandert diese Auftrennung nach allen Seiten nach außen, bis schließlich zwei völlig getrennte Welten bestehen.

VB32. Kersti: Tonskala, Treppe und was sie mit Abstieg und Aufstieg zu tun haben
VB35. Kersti: Wozu sind Wissen über feinstoffliche Welten und Erinnerungen an frühere Leben gut?
VA248. Kersti: Wie funktioniert Reinkarnationstherapie?
V4. Kersti: Merkwürdige Erfahrungen
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben.
V44. Kersti: Dimensionen der Wirklichkeit
V46. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Gesprächspartner
V74. Kersti: Aurensehen als Synästhesie
V77. Kersti: Buddhistische Begriffe
V116. Kersti: Telepatische Spiele
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V216. Kersti: Wirklichkeitsebenen und wo findet sich Gott
V221. Kersti: Abschirmen - das wichtigste, was jeder lernen muß, der auf die höheren Sinne zurückgreift
V266. Kersti: Wieso mir der Begriff "Kopfblind" gefällt
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V270. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Weltbilder, Beispiel Atlantis
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V233. Kersti: Warum ich die wilden Geschichten über Xenu und Konsorten im Wesentlichen für wahr halte
V234. Kersti: Fantasy und Wahrheit
V235. Kersti: Was heißt "clear"?
V236. Kersti: Der Gedankenkristall und die Zeitenwende
V237. Kersti: Was ist ein Gedankenkristall
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V240. Kersti: Intuition
V246. Kersti: Esoterik und Exoterik
V248. Kersti: Spielverderber - oder - Wer sind die Guten?
V249. Kersti: Ein telepathischer Traum
V253. Kersti: Manchmal frage ich mich: "Leben wir überhaupt in derselben Welt?"
V256. Kersti: Warum hat ein Gedankenkristall mindestens sechs Dimensionen?
V264. Kersti: Telepathie ist nichtsprachlich
V286. Kersti: Licht zieht Dunkel an
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V299. Kersti: Der Unterschied zwischen Elitebewußtsein und Standesdünkel
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V307. Kersti: Über den 100. Affen...
V319. Kersti: Was heißt "Ichlosigkeit"?
V320. Kersti: Im oberen Teil der Brücke wird man verrückt!
VA4. Kersti: Tore in die Anderswelt
VA19. Kersti: Kampf in der geistigen Welt
VA33. Kersti: Real ist, was nicht verschwindet, wenn man nicht mehr daran glaubt?
VA39. Kersti: Wer oder was reinkarniert?
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VA50. Kersti: Denken verboten Schilder...
VA52. Kersti: Kann unser Denken den Zufall beeinflussen?
VA58. Kersti: Wie erinnert man sich an frühere Leben?
VA66. Kersti: Der Unterschied zwischen alt und veraltet
Also ungefähr so:

Aber nicht jede Entscheidung ist bedeutsam genug, um gleich eine ganze Parallelwelt zu erzeugen. Wenn man sich beispielsweise jeden Morgen entscheidet, ob man nun Marmelade oder Honig aufs Brot schmiert, sind die Wirkungen außerhalb des Marmeladen- und Honigglases kaum feststellbar. Und nach wenigen Tagen gehen sie völlig im Umgebungsrauschen unter, da die Person dann schon drei vier weitere Male zwischen Honig und Marmelade gewählt hat und die unterschiedlichen Entscheidungen sich ausgeglichen haben. Solche unwichtigen Entscheidungen führen zwar anfangs zu einer Entstehung einer solchen Aufspaltungsblase, die sich jedoch nach einiger Zeit wieder schließt.

Also ungefähr so:

Natürlich ist das eine vereinfachte Darstellung, denn was hier als einfacher Strich gezeichnet ist, ist in Wirklichkeit ein dreidimensionales Universum - also oben-unten rechts-links und vorne-hinten und die Aufspaltung kann ebenfalls nicht nur in eine Richtung geschehen, es gibt mehr als drei weitere Dimensionen in deren Richtung sich die Welt aufspalten kann.
Vgl.: VA293. Kersti: Grobstoffliche und Feinstoffliche Parallelwelten

In jeder Welt gibt es zu jedem Zeitpunkt viele solche Aufspaltungsblasen, die gerade kleiner oder größer werden.

Zusammenlagerung ursprünglich getrennter Welten durch Resonanzphänomene

Die Entscheidungen, die in einer Welt getroffen werden, verändern diese Welt. Sie verändern sie so, wie ein naturwissenschaftlich gebildeter Mensch das annehmen würde, aber es kommen auch Änderungen hinzu, die über unser naturwissenschaftliches Verständnis hinausgehen oder zumindest nichts damit zu tun haben.

Zu diesen Einflüssen zählt die gegenseitige Beeinflussung nahe beieinanderliegender Parallelwelten, die sehr an Resonanzphänomene erinnern.

Welten, die einander ähnlich sind, ziehen sich an, während Welten die sich stark unterscheiden einander abstoßen. Gleichzeitig ordnen sich Welten in mehreren Richtungen außerhalb der drei Dimensionen die wir "Raum" nennen entsprechen ihrer Eigenarten an, so daß einander ähnliche Welten schon dadurch bessere Chancen haben, einander nahezukommen, als einander unähnliche Welten.
VA293. Kersti: Grobstoffliche und Feinstoffliche Parallelwelten

Wenn man zwei gleich gestimmte Guitarren voreinander hält, so daß die Schallöcher einander gegenüber stehen und bei einer davon die tiefe E Seite anschlägt, kann man sehen - oder wenn man sie berührt spüren, dap die tiefe E-Seite der anderen Guitarre auch zu schwingen beginnt, während die meisten anderen Seiten nicht mitschwingen, da sie anders gestimmt sind. Dieses Phänomen nennt man Resonanz.

Wenn zwei Welten an einer Stelle nahezu gleich sind tritt ein Phänomen auf, das der resonanz ähnlich ist. Sie lagern sie sich so dicht zusammen, daß sie sich gegenseitig spüren können und beeinflussen die Zufälle in der jeweils anderen Welt so, daß sie einander immer ähnlicher werden, bis sie schließlich so ähnlich sind, daß sie zu einer einzigen Welt verschmelzen können. Sobald das begonnen ist, breitet sich diese Verschmelzung von diesem Anfangspunkt nach allen Seiten aus, bis man nur noch eine einzige Welt hat.

Doch nicht nur die Zufälle beeinflussen sich gegenseitig - auch die Wesen, die auf diesen Welten wohnen nehmen telepathisch miteinander Kontakt auf und fühlen und denken und entscheiden dadurch immer ähnlicher, bis sie ähnlich genug sind, um miteinander zu verschmelzen..

Bei solchen verschmelzenden Weltenpaaren kann es Planeten oder Kontinente geben, wo die Wesen so unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, daß sie nicht miteinander verschmelzen können, weil kein Zufall der Welt sie einander gleich machen könnte. Deshalb verschmelzen Welten oft nur teilweise miteinander.

Solche Zusammenlagerungen sind selten, wenn zwei Welten einmal völlig getrennt waren aber führen oft dazu, daß kleine Aufspaltungsblasen wieder verschwinden.

Reichweite von Aufspaltungen

Da Ereignisse auf einem Planeten nicht aus unbegrenzter Entfernung beobachtbar sind - ist die Entfernung zu groß, werden alle Einzelheiten durch Interferenzen verschluckt - reichen Parallelweltenaufspaltungen nur selten weit über die Erdathmosphäre hinaus und noch seltener erreichen sie Bereiche jenseits der Grenzen unseres Sonnensystems. Bewohnte Planeten bestehen deshalb gewöhnlich aus mehr Parallelweltenschichten als unbewohnte Planeten.

Das Zusammenfallen von Welten

Welten bleiben nicht von alleine bestehen sondern werden durch das Bewußtsein der sie bewohnenden feinstofflichen oder verkörperten Wesen aufrechterhalten. Wenn eine Welt sich so verändert, daß sie ihren Bewohnern keine Möglichkeit mehr bietet, erlebenswerte Erfahrungen zu machen, fällt die Welt in sich zusammen. Die Bewohner einer solchen Welt, werden dann von einer nahegelegenen interessanteren Parallelwelt angezogen und existieren dort weiter.

In den meisten Fällen integrieren sie sich in ihren dort lebenden Anteil und beteiligen sich an dessen Leben. Seltener ist das nicht möglich und sie bleiben zusammen mit Resten der aufgelösten Welt irgendwo zwischen den Ebenen der feinstofflichen Welt, die zu derjenigen Welt gehören hängen. Solche Reste von aufgelösten Welten wirken meist sehr dunkel und verkrustet manchmal aber auch hell und erfroren. In beiden Fällen rührt sich dort fast nichts, bis jemand dort vorbei kommt und alles was dort ist so lange heilt, bis es sich auflöden und in die zugehörigen noch aktiven Anteile integrieren kann. Die Qliphoth werden als Reste solcher zusammengefallenen Welten beschrieben, es gibt aber viel mehr zusammengefallenen Welten als nur diese drei.
VB118. Kersti: Welten des Bösen?

Die Zeit von außen betrachtet

Wie die Welt auf Wesen wirkt, die eine mindestens siebendimensionale Wahrnehmung haben, kann man sich am ehesten vorstellen, wenn man dieses Schaubild betrachtet und versteht:
Kersti: Blatt 1: Silberschlangenreiter

Es handelt sich hierbei um einen auszugsweisen Überblick über die verschiedenen Erfahrungswege im Zauberschloß, wobei es sich um eine Fantasygeschichte handelt, wo man immer, nachdem man ein Stück gelesen hat, zwischen mehreren Handlungsmöglichkeiten wählen kann.

Die verschiedenen Sechsecke mit den Nummern stehen für Abschnitte der Geschichte die Verbindungslinien zeigen, wohin die Entscheidungen den Leser führen. Außerdem stehen Anmerkungen am Schaubild, damit man einen Anhalt hat, um welche Geshichte es sich dort gerade handelt. Wenn man aber auf eine der Nummern im Schaubild klickt, wird man zu dem Textstück weitergeleitet, das diese Nummer trägt und kann es lesen.

Unser normales Erleben entspricht etwa dem des Lesers vom Zauberschloß. Man erlebt seine Lebensgeschichte, trifft Entscheidungen und gelangt dadurch im Leben irgendwohin. All die Ereignisse scheinen folgerichtig aufeinanderzufolgen, die Zeit scheint gleichmäßig linear fortzuschreiten und die Gesetze von Ursache und Wirkung werden nicht verletzt. Und der Leser erlebt immer nur eine Zukunft zu jedem Erlebnis, nämlich die, zu der ihn seine Entscheidung geführt hat.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, kann man ein wenig im Zauberschloß lesen.
Kersti: Hauptseite vom Zauberschloß
Hierbei stehen die roten Türen für Geburt und Tod und die Räume mit den vielen roten Türen für das Jenseits und die Auswahl der nächsten Leben.

Der Siebtdimensionale Wesen, das sich die Welt anschaut, ist in etwa in der Situation, in der der Betrachter des Schaubildes ist. Es sieht alle Welten, die durch unsere Entscheidungen entstehen und sie sind für es gleichermaßen real. Es sieht, daß es zu jedem Geschichtsstück mehr als eine Vergangenheit und mehr als eine Zukunft gibt, die alle gleichermaßen real sind. Und wenn es seine Aufmerksamkeit auf einen Teil der Welt richtet, kann es genauere Einzelheiten dazu abfragen, wie wir das durch anklicken einer Zahl im Schaubild tun können.

Unregelmäßigkeiten von Zeit und Raum

Nur Menschen, die genug an ihrem System an Glaubenssätzen gearbeitet haben, um Abweichungen von der Zeit, die sie für real halten, überhaupt wahrzunehmen, wenn sie sie sehen, machen manchmal die Erfahrung, daß Zeit nicht immer so linear fortschreitet, wie wir das zu glauben gewohnt sind.
E9: Kersti: Der Tag hat 24 Stunden und wenn das nicht reicht, hat er eben mehr
Das ist nicht die einzige derartige Geschichte, von der ich gehört habe - doch es ist die einzige so eindeutige Zeit-Geschichte, die ich selbst erlebt habe und die persönlichen Erfahrungen anderer Leute kann ich hier schlecht erzählen.

Kersti

Quellen

Der Text beruht auf einer Modellvorstellung, die meine eigenen feinstofflichen Anteile (VA180. Definition Eso) mir geschaffen haben, um mir zu erklären, wie die Zeit funktioniert und Parallelwelten entstehen und vergehen.

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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