Hauptseite  /   Suche und Links  /   Philosophie und Autorin dieser Seite


Lexika:   VA176. Kersti: Lexikon der magischen Begriffe  /   VA177. Kersti: Ebenen der Aura nach Barbara Ann Brennan  /   VA180. Kersti: Lexikon der esoterischen Begriffe  /   V77. Kersti: Buddhistische Begriffe  /   VA111. Kersti: Lexikon der Scientologischen Begriffe

erste Version: 12/2003
letzte vollständige Überarbeitung: 11/2014
letzte Bearbeitung: 11/2014

VA129.

Telepathie

Inhalt

VA129.1 Kersti: Wissenschaftliche Forschung zur Telepathie
VA129.1.1 Kersti: Wissenschaftliche Forschung zur Telepathie: Spontane Erfahrungen
VA129.1.2 Kersti: Experimente zur telepathischen Bilderübermittlung, bei denen gesendetes und empfangenes Bild als Bild vorliegen
VA129.1.3 Kersti: Wissenschaftliche Forschung zur Telepathie: Experimente mit anderen Sinnen
VA129.1.4 Kersti: Wissenschaftliche Forschung: Telepathische Übertragung von hypnotischen Suggestionen
VA129.1.5 Kersti: Wissenschaftliche Forschung zur Telepathie: Statistische Auswertung von Experimenten mit durchschnittlicher begabten Versuchspersonen
VA129.1.6 Kersti: Wissenschaftliche Forschung: Telepathische Erfahrungen mit Tieren
VA129.1.7 Kersti: Wissenschaftliche Forschung zur Telepathie
VA129.1.8 Kersti: Telepathie oder etwas anderes? Abweichende Erklärungen für Erfolge
VA129.1.8.1 Kersti: Telepathie oder Betrug?
VA129.1.8.2 Kersti: Telepathie oder unbewußte Informationsübermittlung über die normalen Sinne?
VA129.1.8.3 Kersti: Telepathie oder andere Paranormale Effekte?
VA129.2 Kersti: Telepathie in meiner persönlichen Erfahrung
VA129.3 Kersti: Verwandte Themen
VA129. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Wissenschaftliche Forschung zur Telepathie

Gedankenübertragung oder Telepathie bezeichnet die Übermittlung von Gedanken, Vorstellungen und Empfindungen von einem Menschen auf den anderen, ohne daß die bekannten Sinnesorgane darin eine Rolle spielen. Telepathisch übertragene Inhalte können durch jeden Sinneskanal des Gehirns (sehen, hören, riechen) wahrgenommen werden oder zu vagen Vorstellungen führen, in die kein Sinn erkennbar verwickelt ist17. Band 1 S.244.

 
Inhalt

1.1 Spontane Erfahrungen

Beeindruckende telepathische Erfahrungen treten meist spontan auf, in Situationen, die sich experimentell nicht herstellen lassen18. S.5.

O7.58 Kersti: Telepathische Kommunikation im Nahtodeserlebnis

 
Inhalt

1.2 Experimente zur telepathischen Bilderübermittlung, bei denen gesendetes und empfangenes Bild als Bild vorliegen

Hauptartikel:
VB161. Kersti: Wissenschaftliche Experimente zur telepathischen Bildübertragung
Diverse Forscher machten Experimente zur telepathischen Bildübertragung. Bei der Mehrzahl der Versuche vor 1900 befanden sich Sender und Empfänger im selben Raum, so daß nicht ausgeschlossen werden kann, daß die Informationen auf normalem Wege übermittelt wurden, ohne daß das den Experimentatoren bewußt war.1., 2., 3., 4., 5., 6.

Eine Minderheit versuche fanden jedoch auch unter Bedingungen, bei denen solche Irrtümer kaum auftreten können. So schrieben Autor: Malcolm Guthrie und Autor: James Birchall 1884: Sender und Empfängerin des telepathischen Bildes hielten sich in den meisten Fällen in unterschiedlichen Räumen auf. Auch wenn Sender und Empfänger sich in unterschiedlichen Räumen aufhielten, wurde das Experiment erfolgreich durchgeführt1.. Autor: Auguste Glardon machte Gedankenübertragungsexperimente über weite Entfernungen mit Mr. M., die so etwas bisher nicht gemacht hatte. Die Ergebnisse waren nicht besonders überzeugend, man bekommt aber den Eindruck, es wurde tatsächlich etwas übertragen7.. Autor: Harold E. Puthoff und Autor: Russell Targ führten ein Gedankenübertragungsexperiment mit Autor: Uri Geller als Versuchsperson durch. Geller befand sich in einem Pharadeyschen Käfig, der durch einen doppelwandigen Stahlraum auch akustisch und visuell abgeschirmt war. Geräusche konnten nur von innen nach außen übertragen werden, um ihn bei der Arbeit zu überwachen8..

Die gezeichneten Ergebnisse der Bildübertragung und der subjektive Eindruck, den der Empfängern von den übertragenen Bildern erhielt, scheinen nicht davon abzuhängen, ob Sender und Empfänger sich in demselben Raum aufhielten oder durch weite Entferungen oder aufwändige Abschirmungen voneinander getrennt sind. Unabhängig vom Versuchsaufbau können hohe Erfolgsquoten erreicht werden. Dagegen kann die Übung der Versuchsteilnehmer1., 5., 6. Anwesenheit unterschiedlicher Beobachter1., 2., sowie die Konzentrationsfähigkeit1., Ausgeruhtheit1., 5., die Stimmung5. und das Interesse oder die Gelangweiltheit9. der Versuchsteilnehmer erheblichen Einfluß darauf haben, ob der Versuch Erfolg hat. Guthrie sagt, daß Erfolge - oder Fehlschläge - oft in Reihe auftraten1..

Es scheint reiner Zufall zu sein, ob der Gegenstand richtig herum, oder gedreht oder gespiegelt dargestellt wird. Gelegentlich wurden auch unregelmäßige Formen einigermaßen erfolgreich reproduziert, in anderen Fällen scheint eher die Bedeutung des Bildes als das konkrete Aussehen wiedergegeben worden zu sein.2.

Beispiele für übertragene Bilder:


4. übertragenes Bild. Von Guthrie gesendet, von Miss. E. empfangen, kein Kontakt.


5. übertragenes Bild. Von Guthrie gesendet, von Miss. E. empfangen, kein Kontakt.


6. übertragenes Bild. Von Guthrie gesendet, von Miss. E. empfangen, kein Kontakt.


7. übertragenes Bild. Von Autor: Edmund Gurney gesendet, von Miss. E. empfangen, Kontakt für eine halbe Minute, bevor das Bild gemalt wurde.


8. übertragenes Bild. Von Gurney gesendet, von Miss. R. empfangen, kein Kontakt.

 
Inhalt

1.3 Experimente mit anderen Sinnen

Neben den Versuchen zur telepathischen Bildübertragung wurden auch Experimente zur Telepathie mit anderen Wahrnehmungskanälen gemacht.

 
Inhalt

1.4 Telepathische Übertragung von hypnotischen Suggestionen

Unter Hypnose wurden Experimente mit sehr hohen Erfolgquoten durchgeführt, die bei einem Teil der Versuchsreihen bei hundert Prozent lagen. Dabei wurden normalerweise Anweisungen vom Experimentator zum Empfänger übertragen.10.

Es sind einige Fälle bekannt, in denen hypnotische Suggestionen telepathisch zu einer Person übertragen wurden, die mindestens ein paar Straßen weit weg waren.11., 12.

 
Inhalt

1.5 Statistische Auswertung von Experimenten mit durchschnittlicher begabten Versuchspersonen

Der wohl erste Wissenschaftler, der durchschnittlich begabte, unausgelesene Versuchspersonen für Telepathieversuche verwendete und dann durch statistische Auswertungen überprüfte, ob die Ergebnisse von Zufallsergebnissen abweichen, war Autor: Charles Robert Richet der seinen Artikel "La Sugestion Mentale et le Calcul de Probalités" 1884 in der "Revue Philosophique" veröffentlichte.13., 14.

 
Inhalt

1.6 Telepathische Erfahrungen mit Tieren

In den 1990ger Jahren ergab eine Umfrage in England und den Vereinigten Staaten, daß im Schnitt 48% der Hundebesitzer und 33% der Katzenbesitzer sagten, daß ihre Haustiere auf ihre Gedanken reagieren würden und unausgesprochene Kommandos befolgen würden. Auch viele Pferdebesitzer und Reiter unterstellen ihren Pferden ähnliche Fähigkeiten. Einige Tiere scheinen es zu wissen, wenn eine ihrer Bezugspersonen am Telefon ist, bevor abgehoben wurde. Einige Tiere reagieren, wenn ihr weit entfernter Besitzer eine bedrohliche Situation erlebt oder stirbt. Viele Tierbesitzer konnten beobachten, daß ihr Haustier die Ankunft des Besitzers etwa zehn bis 20 Minuten vorhersehen konnten. Das funktionierte in durch Autor: Rupert Sheldrake durchgeführten Experimenten, selbst wenn der Besitzer zu zufällig gewählten Zeiten mit einem Taxi oder einem anderem zufällig gewählten Gefährt ankam. Das Tier reagierte normalerweise schon vor dem Aufbruch, vermutlich auf seine unbewußt telepathisch gesendete Absicht heimzukehren. Der Hund zeigte dasselbe Verhalten, wenn er von Skeptikern getestet wurde, die jedoch die Ansicht vertraten, er hätte den Test nicht bestanden, obwohl sie dafür einen Großteil der eigenen Daten ignorieren mußten. Vergleichbare Ergebnisse wurden mit mehreren Hunden erhalten.15.

 
Inhalt

1.7 Telepathie ist keine Sache des bewußten Willens - abweichende Erklärungen für Mißerfolge

Wen man eine handwerkliche Arbeit leistet, oder eine Arbeit tut, die lediglich bewußtes Denken erfordert, so geht man im Allgemeinen davon aus, daß man sich nur entscheiden muß, etwas zu tun und es dann einfach tun kann, auch wenn man nicht wirklich Lust dazu hat. Bei der Telepathie scheint jede Art von bewußter, halbbewußter und unbewußter Motivation einen Einfluß darauf zu haben, ob man sich tatsächlich telepathisch verständigt oder falsche Ergebnisse liefert. Eine sehr hohe, bei manchen Versuchsreihen sogar hundertprozentige Erfolgsquote tritt bei telepathischer Übertragung von Anweisungen im Mesmerismus (alte Bezeichnung für Hypnose) auf, so lange der Hypnotisierte ansprechbar ist10.. Hohe Erfolgsquoten treten auf, wenn Sender und Empfänger motiviert und fasziniert sind, bei zunehmender Langeweile nimmt der Erfolg ab9.. Manche Beobachter - vor allem unter den Wissenschaftlern - stören die telepathische Übertragung, während andere wissenschaftliche Beobachter keine Probleme bei der Gedankenübertragung hervorrufen.1., 2.

Außerdem haben die Überzeugungen aller Anwesenden und am Versuch beteiligten Personen einen nachweisbaren Einfluß auf die Ergebnisse.
VB164. Kersti: Einfluß der Überzeugungen auf Ergebnisse von PSI-Experimenten

 
Inhalt

1.8 Telepathie oder etwas anderes? Abweichende Erklärungen für Erfolge

1.8.1 Telepathie oder Betrug?

Wenn Personen als professionelle Schausteller behaupten, Telepathie zu verwenden, ist in den meisten Fällen mindestens in einem Teil der Vorführungen Betrug oder Tricks im Spiel, da der teils positive oder teils negative Einfluß der Beobachter und die unterschiedlich starke Motivation der Vorführenden zu unterschiedlichen Zeiten es kaum erlauben, regelmäßig in jeder Vorstellung erfolgreich Gedanken zu übertragen. Um Telepathie vorzuspielen wurden Spiegelungen in den Augen des Senders zur Identifizierung des Gegenstandes verwendet18. S.11.
VB162. Kersti: Spiegelungen in den Augen und auf anderen spiegelnden Oberflächen als eine mögliche Quelle des Betrugs oder unbewußten Selbstbetrugs in der Parapsychologie
Es gibt Beispiele wo Zeichensprachen aus Geräuschen und Atmung verwendet wurden, um die Informationen vom Sender auf den Empfänger zu übertragen18. S.10f. Es gibt Menschen die besser sehen oder hören als andere und deshalb Hinweise wahrnehmen, die anderen unbewußt bleiben18. S.11-14. Das Muskellesen ist eine weitere Methode, mit der der Eindruck erzeugt werden kann, Gedankenübertragung läge vor, obwohl tatsächlich unbewußte Bewegungen interpretiert werden5., 18. S.14f.
VB165. Kersti: Muskellesen

 
Inhalt

1.8.2 Telepathie oder unbewußte Informationsübermittlung über die normalen Sinne?

Neben bewußten Betrug ist es auch denkbar und wahrscheinlich daß in Versuchen wo Sender und Empfänger sich in demselben Raum aufhielten ein Teil der Informationen über die normalen Sinne übertragen wurden, ohne daß das den am Versuch beteiligten Personen dessen bewußt waren. Dabei ist ein dem blinden sehen oder dem Muskellesen ähnlicher Mechanismus denkbar. Außerdem könnte unbewußt die Körpersprache ausgewertet werden.5., 18. S.14f
VB160. Kersti: Blindes sehen

Wenn Sender und Empfänger aus einer begrenzten Zahl von Symbolen, die Sender und Empfänger bekannt sind eines aussuchen, könnte eine statistisch signifikante Abweichung vom Zufallsergebnis auch darauf zurückzuführen sein, daß beide unbewußt dieselben Symbole häufiger auswählen.18. S.15ff

 
Inhalt

1.8.3 Telepathie oder andere Paranormale Effekte?

Neben den Versuchen, bei denen einer oder mehrere dieser Fehlerquellen denkbar ist, gibt es auch Versuche, wo das nicht der Fall ist. Hier können andere paranormale Effekte für Abweichungen vom Zufallsergebnis verantwortlich sein.

Hellsehen: Charles Robert Richet machte Experimente mit verschlossenen, undurchsichtigen Umschlägen, deren Inhalt er entweder gar nicht kannte, oder die er so lange aufbewahrt hatte, daß er meine ihren Inhalt völlig vergessen zu haben. Dennoch erhielt er Ergebnisse die vergleichbar waren mit denen von Telepathieexperimenten zur Bildübertragung.16.

 
Inhalt

2. Telepathie in meiner persönlichen Erfahrung

Die Menschen waren für mich unerklärlich als ich noch ein Kind war. Sie übersahen Dinge die für mich offensichtlich waren und erwarteten stattdessen Dinge von mir, die mir völlig sinnlos erschienen.
V40. Kersti: Als käme ich von einem anderen Stern
V41. Kersti: Das Gewicht einer Gabe
V112. Kersti: Telepatie: Jemand, der mich versteht

Ausgerechnet eine Fantasywelt brachte mich auf die richtige Spur, was die Ursache meiner Verwirrung anging.
V115. Kersti: Was mich an Darkover am Meisten faszinierte
V118. Kersti: Was ist Laran?
V266. Kersti: Wieso mir der Begriff "Kopfblind" gefällt
V234. Kersti: Fantasy und Wahrheit
Das machte es mir möglich meine Mitmenschen weit besser zu verstehen als bisher.
V10. Kersti: Bilde ich mir meine übersinnlichen Fähigkeiten nur ein?

Telepathische Alltagerfahrung so zu vermitteln, daß es für andere nachvollziehbar ist, daß es sich nur um Telepathie handeln kann, ist sehr schwierig. Aber es gibt ein paar offensichtlichere Beispiele die die Existenz von Telepathie belegen.
V116. Kersti: Telepatische Spiele
V249. Kersti: Ein telepathischer Traum
VB61. Kersti: Alltagstelepathie
VB110. Kersti: Feinstofflicher Anhang

Telepathie beruht nicht auf Fähigkeiten des materiellen Körpers sondern funktioniert über die Aura. Deshalb ist es nicht leicht, Sprache telepathisch zu transportieren.
VA186. Kersti: Wie kann ich Telepathie lernen, möglichst ohne eine andere Person?
V264. Kersti: Telepathie ist nichtsprachlich
VA187. Kersti: Übersetzung der Wahrnehmungen der geistigen Welt in Die Sprache unseres Denkens
VA317. Kersti: 2.1 Hat die sogenannte feinstoffliche Wahrnehmung tatsächlich etwas mit Telepathie zu tun?
VA317. Kersti: 2.2 Feinstoffliche Wahrnehmungen als Übersetzung anderer Kommunikationsformen

Die Fähigkeit Gedanken oder Gefühle telepathisch wahrzunehmen hat oft auch die Nebenwirkung, daß man sich durch die Gefühle und Gedanken anderer unangenehm beeinflöußt sieht.
VA220. Kersti: Empathie: Wie unterscheidet man eigene Gefühle von fremden?
V221. Kersti: Abschirmen - das wichtigste, was jeder lernen muß, der auf die höheren Sinne zurückgreift
VA174. Kersti: Wie man sich von fremden Gedanken und Gefühlen abschirmt
VA210. Kersti: Wann wird telepathische Beeinflussung unmoralisch?
V110. Kersti: PSI-Fähigkeiten bereichern

Telepathie ist nicht nur mit Menschen möglich.
VA225. Kersti: Wie funktionieren Unterhaltungen mit Verstorbenen?
VA227. Kersti: Was ich am Channeln merkwürdig finde
VA299. Kersti: Verschiedene Möglichkeiten, Wissen über die feinstofflichen Ebenen hierherzubringen
VB35. Kersti: Sind Methoden wie das Channeln, mit denen man Wissen von drüben hierher bekommen kann, sinnvoll?

Verwandte Themen

VA130. Kersti: Feinstoffliche Welten
VA131. Kersti: Heilung durch Arbeit an den feinstofflichen Körpern

Kersti

Quellen

Im zweiten Teil des Artikels beruht ein Teil meiner Aussagen auf dem Wissen meiner feinstofflichen Anteile:
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile

Weitere Quellen waren:


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, Internetseite: http://www.kersti.de/     E-Mail an Kersti_@gmx.de